Wir wollen einen lebendigen Fluss und keinen Kanal!
Deshalb fordern wir das Europäische Parlament und die Europäische Kommission sowie die nationalen Parlamente und Regierungen auf:
- Stoppen Sie die überzogenen Ausbaupläne, die die Donau in einen leblosen Kanal verwandeln würden! Für die bayerische Donau zwischen Straubing und Vilshofen kann höchstens ein Ausbau mit flussregulierenden Maßnahmen akzeptiert werden. Damit lässt sich bei Niedrigwasser eine Fahrrinne mit 2,2 m sicherstellen – genug für alle Fahrgastschiffe und die meisten Frachtschiffe. Verhindern Sie die Errichtung von weiteren Staustufen, da diese Fluss und Aue unwiederbringlich zerstören würden!
- Schützen, erhalten und fördern Sie die gesamte Vielfalt und den Reichtum des Lebens in der Donau und ihren Auen!
- Entwickeln Sie eine umfassende und nachhaltige Lösung für eine verträgliche Nutzung des Flusses für die verschiedene Bedürfnisse – nicht nur für die Schifffahrt, sondern auch z.B. für Fischerei, Tourismus, Landwirtschaft und Naturschutz.
Die Schiffe müssen dem Fluss angepasst werden und nicht der Fluss den Schiffen!