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Biber

Biberbiotop


Baumeister der Natur

Wie keine zweite Tierart gestaltet der Biber seinen Lebensraum selbst. Berühmt sind seine Burgen und Dämme. Mit Letzteren fördert er die Artenvielfalt und trägt effektiv zum Hochwasserschutz bei.

Ist ihm das Wasser stellenweise zu flach, baut der Biber einen Damm und staut das Wasser an. Damit erschafft er ein neues Feuchtbiotop, eine Wohnung für viele selten gewordene Tiere und Pflanzen. Fischotter, Schwarzstorch, Frösche und Molche, zahlreiche Fischarten und Libellen fühlen sich im Biberrevier wohl. 

 

Schwarzstorch

Zum Nutzen von Mensch und Natur
Natürlich kann der Biber sein gemeinnütziges Handwerk nur ausüben, wo wir Menschen kleine Wildnisse auch zulassen. Ein Uferstreifen zwischen Wasser und Nutzfläche ist alles, was der Biber braucht - und uns Menschen nützt: Die Wasserwirtschaftsämter fordern ohnehin einen fünf bis 20 Meter breiten Streifen unberührter Natur als Puffer zu intensiv genutzten Flächen, um das Grund- und Trinkwasser vor Verschmutzungen zu schützen. Das entspricht exakt dem Raum, den der Feuchtbiotopgestalter Biber braucht.

 

Biberdamm

Kostenloser Hochwasserschutz
Eine von dem kleinen Wildnisarchitekten gestaltete Auenlandschaft bewahrt das Umland zudem vor Überschwemmungen, da das Wasser vom Biberbiotop aufgegfangen wird. Auch weiter unten an den Flüssen trägt das Biberwerk am Oberlauf der Bäche zum Hochwasserschutz bei: Die Biberdämme halten das Wasser eine zeitlang dezentral zurück, so dass es die größeren Flüsse erst nach und nach erreicht.  Verheerende Hochwasserspitzen werden so verringert.

 

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