Biber: zuhause in Bayern
Politiker hetzen gegen den Biber, fordern seine pauschale Tötung. Eine Biberburg wird angezündet und zerstört. Der "Schädling Biber" soll nach den Vorstellungen mancher aus Bayern verschwinden. Dabei ist der pelzige Wasserbewohner ein Ur-Bayer und eines unserer seltensten Tiere. Er wurde bereits einmal ausgerottet - und einmal ist genug!
Keine zweite Tierart in Bayern leistet so viel für die Artenvielfalt und den Hochwasserschutz wie der Biber - er ist ein Baumeister der Natur, von dem auch wir Menschen profitieren. Alles, was der Landschaftsgestalter Biber braucht, ist ein Mindestmaß an Raum, der unseren Flüssen heute aber meist fehlt. So kommt es immer wierder zu Konflikten zwischen Mensch und Biber.
Wenn einmal Schaden durch Biberwerk entstanden ist, helfen die Biberberater des Bundes Naturschutz direkt vor Ort. In besonderen Fällen springt ein Härtefallfonds mit finanziellen Mitteln ein. Der Biber gehört hierher, in seine Heimat Bayern. Mit dem Bibermanagement und dem Ankauf wertvoller Bibergrundstücke hält der BN seine schützende Hand über den pelzigen Bayern.