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Rettet die Donau

Im März 2005 stellten sich Tausende mit einer Menschenkette schützend vor die frei fließende Donau.


Menschen für die Donau

Die Donau zwischen Straubing und Vilshofen fließt noch immer frei - obwohl die Kanallobby seit zwei Jahrzehnten alles daran setzt, den Fluss zu stauen und zu kanalisieren. Zu verdanken ist das den vielen Menschen, die sich schützend vor die Donau gestellt und dieses Stück bayerischer Heimat bis heute bewahrt haben.

Es sind Bürgerinnen und Bürger aus allen Bevölkerungskreisen, Angler, Kanuten, Sportler, Wanderer, Landwirte und Naturschützer. Sie alle wollen, dass die Donau lebt, dass ihre großen Auwälder, die vielen Kiesbänke und das fließende Wasser erhalten bleiben. 

Beim alljährlich stattfindenden Donau-Fest in Niederalteich treffen sich viele von ihnen und feiern ihren Fluss. Organisiert wird das Fest von einer besonderen Allianz aus dem Bund Naturschutz und der Spielvereinigung Niederalteich. Eine der Schlüsselfiguren beim Einsatz für die frei fließende Donau ist Dieter Scherf, der langjährige BN-Kreisvorsitzende in Deggendorf und heute BN-Landesvorstandsmitglied.  

 

„Wir passen sehr gut zusammen“
Seit 2002 feiert der Bund Naturschutz an Christi Himmelfahrt die frei fließende Donau mit einem großen Fest – gemeinsam mit der Spielvereinigung Niederalteich. Georg Kestel vom BN Deggendorf und Walter Beer von der Spielvereinigung Niederalteich sprechen über ihre Zusammenarbeit. Weiter

Im Portrait: Dieter Scherf
Dieter Scherf will den Menschen an der Donau vor allem den natürlichen und kulturellen Wert dieser herausragenden Flusslandschaft vermitteln – und den Einsatz für die frei fließende Donau damit auf eine breite gesellschaftliche Basis stellen.
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Der alte Mann und der Strom
Der frühere Abt des Benediktinerklosters Niederaltaich, Emmanuel Jungclaussen, gilt als „Schutzpatron der frei fließenden Donau“. Seit vielen Jahren setzt er sich gegen eine Kanalisierung des Flusses mit Staustufen ein. Sein Lebensinhalt ist die Liebe zur Natur.
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Gemeinsam stark

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