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Grünes Band

Laubfrosch


Vielfalt am laufenden Band

Mehr als 600 Tier- und Pflanzenarten der Roten Liste leben im Grünen Band. An einem einzigen Tag, dem GEO-Tag der Artenvielfalt, wurden insgesamt mehr als 5.200 verschiedene Tiere und Pflanzen gefunden. Auch Arten, die bereits als verschollen oder ausgestorben galten, entdeckte man hier wieder.

Der Reichtum des Grünen Bandes an Lebensräumen und Arten beruht auf der engen Verzahnung unterschiedlichster Landschaften. Als Rückgrat eines bundesweiten Biotopverbunds mit ausstrahlenden Rippen bildet das Grüne Band zudem Quervernetzungen zu weiter entfernten Naturlandschaften. Zusammen mit naturnahen Gebieten im Umkreis von fünf Kilometern vervielfacht sich die Fläche des Schutznetzes auf 2232 Quadratkilometer, was etwa der Fläche des Saarlands entspricht.

Ökologische Grenzgänger
Im Grünen Band finden Raritäten wie Wanstschrecke, Schwarzstorch, Braunkehlchen, Fischotter oder Wildkatze, Türkenbundlilie, Trollblume oder Küchenschelle eine Heimat. Der überragende ökologische Wert lässt sich aber nicht allein aus der Zahl der Rote-Liste-Arten ablesen; das Geheimnis liegt darin, dass dieses Band kaum unterbrochen ist. Es durchquert siebzehn Naturräume und verbindet so über neun Bundesländer hinweg Lebensräume, die sonst in unserer Kulturlandschaft nicht mehr miteinander verbunden sind: zum Beispiel Altgrasbrachen mit Feuchtgebieten, Trockenrasen mit Altholzbeständen, Sumpfgebiete mit Heideflächen.

Mit dem Bewahren isolierter Teile ist es deshalb nicht getan. Das Grüne Band muss vollständig erhalten bleiben!


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Beispielhafte Naturschutzprojekte am Grünen Band

 

 

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