Transrapider Wahnsinn
Das Prestigeobjekt Transrapid geht beileibe nicht nur Südbayern an: Über 2000 Millionen Euro an Steuergeldern sollen nach letzten Schätzungen für das Prestigeobjekt ausgeben werden.
Ministerpräsident Beckstein will davon 490 Millionen Euro aus der bayerischen Staatskasse übernehmen – Geld, das auch in Nordbayern fehlen würde, beispielsweise für die S- und Regionalbahnnetze Nürnbergs oder die Würzburger Stadtbahn. „Das Volksbegehren ist eine Notwehraktion, mit der alle Bürger Bayerns die Chance haben, den unsinnigen Transrapid zu stoppen. Wir brauchen Geld für den modernen Ausbau der Schiene in ganz Bayern und kein Zwei-Milliarden-Prestigeprojekt für wenige Minuten Zeiteinsparung in München“, kritisiert der BN-Vorsitzende Prof. Dr. Hubert Weiger.