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Umweltpolitik


Bundestagswahl: kein Votum für Atomkraft

„Die bayerischen Wählerinnen und Wähler haben sich zwar für einen Regierungswechsel in Berlin entschieden, aber dies ist keine Entscheidung für die Atomkraft und kein Freifahrschein für die Agrogentechnik“, bewertet der BN-Landesvorsitzende Hubert Weiger den Wahlausgang. 

Laut Umfragen lehne nach wie vor die Mehrheit in Bayern wie in Deutschland die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke ebenso ab wie Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmitteln. „Wer Gentechnik sät wird Widerstand ernten. Wir werden die CSU bei den Koalitionsverhandlungen an ihre Wahlversprechen erinnern, sich für ein gentechnikanbaufreies Bayern einzusetzen“, bekräftigt Weiger.
 
Der Bund Naturschutz appelliert daher an CSU wie FDP, ihren Atomkurs aufzugeben und konkreten Klimaschutz durch Energieeinsparung und naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien zu forcieren. Der Vorrang der Netzeinspeisung für erneuerbare Energien dürfe nicht gekippt werden. „Nach allen Fakten gibt es weder in Europa noch weltweit eine Renaissance der Atomenergie sondern eine Renaissance der Anti-Atom-Bewegung“, erklärt BN-Landesbeauftragter Richard Mergner.
 
Bei der Rettung der frei fließenden Donau in Niederbayern setzt der Bund Naturschutz, auf das Wahlversprechen der gewählten FDP- Bundestagsabgeordneten, am Bundestagsbeschluss für einen sanften Ausbau ohne Staustufen festzuhalten. Für Deutschland und Bayern fordert der Bund Naturschutz jetzt ein „Konjunkturprogramm Umweltschutz“. Ökologisch kontraproduktive Subventionen müssten abgebaut, der Atomausstieg beschleunigt und eine ökologische Steuerreform sowie eine ökologische Landwirtschaft vorangebracht werden. 

 

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Appell an Bundespolitiker
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