Im Bild: der BN-Landesbeauftragte Richard Mergner und die Vorsitzende der BN-Kreisgruppe Beate Rutkowski.
Der Landesbeauftragte des BN, Richard Mergner, forderte den Minister auf, dass seinen Appellen im Wahlkampf zur Bewahrung der Heimat nun auch bei der A8 Taten folgen müssen. Er kritisierte, dass die betroffenen Gemeinden der Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land letztendlich mit Versprechungen für mehr Lärmschutz geködert wurden und bisher keine wirklich ernsthafte Prüfung einer maßvollen Lösung zur Verbesserung dieses Autobahnabschnitts erfolgte.
Die A8 im Chiemgau und Rupertiwinkel soll sechs Fahrstreifen und zwei Standstreifen erhalten. Die herrliche Voralpenlandschaft würde dadurch dauerhaft verschandelt und verlärmt. Der BN, zahlreiche andere Organisationen und viele Bürgerinnen und Bürger fordern stattdessen nur den Anbau von Standstreifen zur Erhöhung der Sicherheit, ein generelles Tempolimit und aktiven, optimalen Lärmschutz. Der bereits vor Jahren ausgebaute Abschnitt der A 8 südlich des Chiemsees, mit 4 Fahrstreifen und Standspuren, wird auch künftig so bleiben. Er muss das Leitbild für die Gesamtstrecke der A 8-Ost sein!
Als symbolisches Präsent erhielt der Minister auch noch ein kleines Terrarium mit einem Stückchen Wiese aus dem Chiemgau und einer entsprechenden Beschilderung. „Das soll Sie in Ihrem Berliner Büro immer an Ihre Heimat erinnern und den massiven Flächenverbrauch, den der Maximalausbau kosten würde. Und bitte das Gießen nicht vergessen“, sagte Ernst Böckler, der Vorsitzende der Kreisgruppe Rosenheim.
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