Jeff Beer (Fotos: Ulla Baumer)
"Es hat etwas Klösterliches" – der Fotograf Jeff Beer
Jeff Beer ist gleichermaßen internationaler Künstler wie Multitalent und Oberpfälzer. Seit 20 Jahren bewohnt er in Gumpen einen historischen Bauernhof und fotografiert weltbekannte Bilder der ruhigen Landschaft.
Von der Troglauer Mühle, nur ein paar Hundert Meter entfernt, aus - wo Jeff Beer in Miete lebte - trug der Künstler sein Hab und Gut hinab ins Gumpener Tal in den alten Hof der Familie Schuller, die das Anwesen verlassen hatte in der Meinung, dort entstünde der Stausee und das alte Haus sei eh nichts mehr wert. Während Jeff Beer seine Kreativität in den alten Gemäuerfluchten, neu empfand, entdeckte er gleichzeitig draußen vor der eigenen Haustüre die Natur als seine Kraftquelle - die alten, knorrigen Äpfelbäume im Garten, dahinter die Waldnaab, die weiten Wiesen- und Feldflächen, abgegrenzt vom Wald. Seine Fantasie und Kreativität wurde geprägt von dieser rauhen Landschaft. Wie ein "Kraftfeld", sagt Jeff Beer heute, inspiriert ihn das Gumpener Tal immer wieder, faszinierend sei diese Ursprünglichkeit, die ihm hier täglich begegne.
Vom Aufbauprozess spricht Jeff Beer, meint damit die Natur um Gumpen ebenso wie sein Haus, wo er momentan aus dem ehemaligen Stall eine Kulturbegegnungsstätte werden lässt. Ein Künstlerhof schwebt ihm vor, sein Traum, wie es ihn noch nicht gibt, wo Kunst, Kultur, Natur, Tradition und Ursprüngliches mit der Natur und der Naturlichkeit der Umgebung wie von selbst eine Symbiose eingehen. Solche Traumwelten könne man nur an Orten wie hier umsetzen, wo alles authentisch ist - drinnen wie draußen.