Weiher in der Waldnaab-Aue (Foto: Ulla Baumer)
Stationen des Kampfs um die Waldnaab-Aue
Hier finden Sie die wichtigsten Stationen der Auseinandersetzung um die Waldnaab-Aue und den Gumpen-Speichersee im Überblick.
- 1961 Der Freistaat Bayern beginnt mit den Planungen zu einem Stausee in der Waldnaabaue.
- 1968 Menschen aus der Region werden hellhörig und beginnen sich gegen das Projekt zu formieren.
- 1969 / 1970 Gründung des Oberpfalzvereins, der den Grundstein für den lokalen Heimatschutz bildete.
- 1971 Umfangreicher Schriftverkehr mit Behörden, Ministerien, Instituten, Politikern
- 1973 Der Oberpfalzverein geht verstärkt an die Öffentlichkeit, erste Zeitungsberichte über das Stauseeprojekt und den Widerstand erscheinen.
- 1973 Der Bund Naturschutz wird um Hilfestellung gebeten und schaltet sich in die Auseinandersetzung ein.
- 1974 Erste Diskussionsrunde zwischen Befürwortern und Gegnern des Stausees auf Burg Falkenberg.
- 1974 30 Journalisten besuchen das Gebiet.
- 1976 Die Sensibilisierung und Mobilisierung der Bevölkerung gegen das Stauseeprojekt beginnt. Erfolgreiche Unterschriftenaktion gegen das Projekt
- 1976 Die Sendung „Jetzt red i“ des Bayerischen Rundfunks greift das Thema auf. Die Argumente der Naturschützer werden von Innenminister Merk abgeschmettert; Umweltminister Streibl zeigt „Verständnis“.
- 1981 Gerichtsprozess und Aus für den Speichersee: Die Richter stoppen das Projekt. Geklagt hatten Bauern, deren Existenz durch den Stauseebau gefährdet worden wäre, und der Bund Naturschutz.