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Der Bergweißling

Tier der Woche: Der Bergweißling (Pieris bryonidae)

Klasse: Insekten (Insecta)

Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)

Familie: Weißlinge (Pieridae)

Unterfamilie: Echte Weißlinge (Pierinae)

Gattung: Pieris

Körperbau und Merkmale

Bei dieser Art besteht große Verwechslungsgefahr mit dem Rapsweißling. Während die dunkel bestäubten Weibchen leicht zu erkennen sind, fällt die Unterscheidung der Männchen von den männlichen Rapsweißlingen (Pieris napi) selbst Experten oft schwer. Die schwarze Zeichnung an der Spitze der Vorderflügel ist beim Bergweißling meist schwächer entwickelt.  Als besondere Schwierigkeit treten vor allem in tieferen Lagen auch noch Hybride zwischen beiden Arten auf. Die Raupe ist von der des Rapsweißlings nicht zu unterscheiden.

 

Verbreitung & Lebensraum

Der Bergweißling  ist vom Französischen und Schweizer Jura über die Alpen bis zu den Nord- und Ostkarpaten verbreitet. Dort leben die Tiere in unterschiedlichen Biotopen wie Wald und auf Wiesen und Weiden in der Waldstufe. Während in Jura und Westalpen seine Höhenverbreitung bei 800 m ü. NN beginnt, kann sie in den Ostalpen und Karpaten auf 300 m ü. NN hinabsteigen. Maximal findet man ihn meist nur bis knapp über die Baumgrenze.

 

Flugzeit

Die meisten Populationen haben nur eine Generation (Mitte Juni bis Ende Juli, in kalten Jahren und Regionen auch bis in den August). In wärmeren Tieflagen dagegen, speziell den Südalpen, können auch zwei bis drei Generationen auftreten (Mitte April bis Mitte September).

 

Nahrung

Die Raupe des Bergweißlings ernährt sich von verschiedenen Kreuzblütlern wie z. B. dem Gemeinen Brillenschötchen (Biscutella laevigata) der Siebenblatt-Zahnwurz (Dentaria heptaphyllos) oder dem Silberblatt (Lunaria redivia).

       

Überwinterung

Der Bergweißling überwintert im Puppenstadium an Steinen oder an totem Pflanzenmaterial in der Erbodennähe.

 

Quellen

www.schmetterling-raupe.de

www.tagschmetterlinge.de

 

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