Der Eichelbohrer (Curculio glandium)
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Käfer (Coleoptera)
Familie: Rüsselkäfer (Curculionidae)
Unterfamilie: Curculioninae
Gattung: Curculio
Art: Eichelbohrer
Körperbau
Eichelbohrer erreichen Körpergrößen von 4 bis 7,5 mm. Ihrem nahen Verwandten dem Haselnussbohrer (Curculio nucum) sehen sie sehr ähnlich, sind allerdings etwas kleiner. Gutes Unterscheidungsmerkmal ist die Fühlerkeule: Während sie bei dem Haselnussbohrer zweimal länger als breit ist, ist sie beim Eichelbohrer dreimal länger.
Die Tiere haben eine rotbraune, seltener gelbbraune Färbung sowie einen körperlangen (Weibchen) bzw. fast körperlangen (Männchen) Rüssel.
Verbreitung und Lebensraum
Die Tiere sind in ganz Europa, Nordafrika und in der Türkei verbreitet, werden aber nach Norden hin immer seltener. Da sie sich von Eichen ernähren, leben sie überall dort, wo diese wachsen.
Lebensweise und Nahrung
Nach der Paarung suchen sich die Weibchen eine unreife Eichel. In ein mit ihrem Rüssel eigens dafür gebohrtes Loch, legen sie dann meistens zwei Eier. Nach etwa 14 Tagen schlüpfen die gelblich weißen, am Kopf rotbraunen Larven. Diese sind beinlos und ernähren sich vom Inneren der Eicheln. Fällt die geschädigte Eichel im Herbst vom Baum ab, bohren die Larven einen Ausgang und graben sich in den Erdboden ein, um in einer Kammer zu überwintern. Die Verpuppung findet erst nach dem Winter statt. Im Mai oder Juni schlüpfen die jungen Käfer.
Quellen
www.wikipedia.de
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