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Hornissenschwärmer

Steckbrief der Woche: Der Hornissenschwärmer (Sesia apiformis)

andere Namen: Hornissen-Glasflügler oder Bienen-Glasflügler

 

Klasse: Insekten (Insecta)

Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)

Familie: Glasflügler (Sesiidae)

Unterfamilie:             Sesiinae

Gattung: Sesia

 

Merkmale

Der Hornissenschwärmer sieht einer Hornisse zum Verwechseln ähnlich. Selbst das Summen beim Fliegen hört sich nahezu gleich an. Jedoch ist er ein harmloser Schmetterling ohne Wehrstachel. Seine Warnfärbung und sein Verhalten sollen potentielle Fraßfeinde abschrecken. Das Nachahmen im Aussehen gefährlicher Tiere durch völlig harmlose Arten wird als Mimikry bezeichnet.

 

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 30 bis 45 mm. In ihren nahezu durchsichtigen Flügeln sind lediglich die Flügeladern und der Rand bräunlich beschuppt. Ihr Hinterleib ist, wie der einer Hornisse, gelb und schwarz geringt. Die letzten drei Segmente und ein weiteres weiter vorne am Körper sind gelb, das breiteste Segment in der Mitte des Hinterleibs ist, genauso wie die Nahtstellen zwischen den Segmenten schwarz. Lediglich zwischen dem ersten und zweiten Segment ist diese Naht gelb.

 

Die Raupen des Schmetterlings werden ca. 50 mm lang, sind weißlich oder gelblich gefärbt, haben einen dunkelbraunen Kopf und ein nicht ganz so dunkel braunes Nackenschild. Sehr vereinzelt tragen sie kurze, weiße Haare.

 

Vorkommen und Lebensraum

Hornissenschwärmer sind in Mitteleuropa häufig. Sie bevorzugen offenes, leicht feuchtes Gelände. So sieht man sie z. B. an Gewässerufern mit Beständen ihrer Futterpflanzen umherfliegen

 

Fortpflanzung

Die Eier werden von den Weibchen an der Rinde der Futterpflanzen abgelegt. Futterpflanzen der Raupen sind beispielsweise Zitter-, Schwarz- sowie andere Pappelarten. Auch Weiden werden bewohnt. Die Raupen bohren sich nach dem Schlüpfen in die Rinde. Anfangs leben sie nur dicht unter dieser, später fressen sie sich tiefer in den unteren Stammbereich und die Wurzeln ein. Nach drei bis vier Jahren, wenn sie fertig entwickelt sind, bewegen sie sich  wieder zur Rinde hin. Dicht unter der Oberfläche wird am Ende dieses Ganges die Puppenkammer ausgehöhlt. Dort hinein wird ein Kokon aus Holzspänen und Gespinstfäden gebaut. In diesem Zustand überwintern die Tiere und verpuppen sich erst im Frühling.

Mit Hilfe von Dornenkränzen schiebt sich die Puppe dann aus dem Kokon und aus der Puppenkammer ins Freie. Dann schlüpft der Falter. Die Flugzeit ist von Ende Mai bis Ende Juli.

 

 

 

Quellen

www.wikipedia.de

www.naturerleben.bund-hessen.de

www.schmetterling-raupe.de

 

 

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