Löffelkraut und Co -
ein Biodiversitätsprojekt zum Erhalt und zur Förderung des Bayerisches Löffelkraut und weiterer Endemiten der südlichen Riedellandschaft der Iller-Lech-Schotterplatten in den Landkreisen Unter- und Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren. Es wird finanziell von der Regierung von Schwaben unterstützt, da es ein Projekt zur Umsetzung der "Biodiversitätsstrategie Bayern" ist. Start war im Dezember 2009.
Hier finden Sie eine Projektskizze. Direkte Informationen zum Projekt unter: www.loeffelkraut.de
Die BN-Kreisgruppen Memmingen/Unterallgäu und Ostallgäu/Kaufbeuren wollen die Vorkommen des Bayerischen Löffelkrautes sowie weiterer Arten der Quellbäche und Bachoberläufe sichern und optimieren. Sie sind seit vielen Jahren aktiv zum Schutz des Löffelkrautes. Das Projekt weitet die Aktivitäten aus und umfasst: Wuchsorte des Bayerischen Löffelkrautes Naturnahe, wenig beeinträchtige Quellbäche, Bachoberläufe und kleine Bachtäler. Ausgewählte weitere Standorte stark gefährdeter Tier- und Pflanzenarten
Naturschutzfachliche Ziele des Projektes sind: Sicherung und Optimierung der Vorkommen des Bayerischen Löffelkrautes; Umsetzung der vordringlichen, im Artenhilfsprogramm formulierten Maßnahmen für das Gebiet Optimierung von Quellbächen und Bachoberläufen Das Löffelkraut ist eine Leitart von naturnahen Kalk-Quellfluren und Quellbächen. Gerade die Vorkommen entlang von Fließgewässern sind jedoch stark im Rückgang begriffen. Im Zuge des Projekts soll an naturnahen Bachoberläufen, z. B. im Mindelquellgebiet oder am Katzbruier Bach, der gesamte Talraum mit angrenzenden Leiten in das Projektgebiet einbezogen werden. Die Sicherung einer extensiven Grünlandnutzung soll dabei einen Schwerpunkt bilden. Recherche von Daten zu Vorkommen stark gefährdeter Tier- und Pflanzenarten; Erweiterung des Projekts um weitere Standorte stark gefährdeter Arten; Mitwirkung an der Umsetzung des FFH-Managementplans für das FFH-Gebiet Mindelquellgebiet
Zudem soll ein Betreuer-Netzwerk für die Wuchsorte des Bayerischen Löffelkrautes und weiterer wichtiger Pflanzenstandorte im Unter- und Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren aufgebaut werden.
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