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Atomenergie

Uran ist nur begrenzt vorhanden!

Die Kernenergie ist schon deswegen keine "Energie der Zukunft", weil ihr in wenigen Jahren der Brennstoff, das Uran ausgehen wird.

Die Studie "Nachhaltiges Deutschland" (damalige Umweltministerin: Angela Merkel) schreibt hierzu: "Es ist festzustellen, dass auch die Kernenergienutzung nicht den Handlungsmaximen einer nachhaltigen Entwicklung entspricht: Uran ist ein endlicher geologischer Energieträger, der grundsätzlich nicht regenerationsfähig ist."

In einer Veröffentlichung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums wurde das Ende der Uranreserven (bei konstantem Uranverbrauch) auf das Jahr 2035 taxiert.

Schon mit dem OECD-Bericht Uranreserven 1977 warnte das Branchenblatt atomwirtschaft davor, wie gering die Reserven seien. Sie entsprächen "dem Bedarf für die nächsten 19 Jahre, also bis 1996" seien sie erschöpft.
Ein derart rasches Ende kam nur deswegen nicht, weil sich der Ausbau der Atomkraft extrem verzögerte: 2000 waren lediglich 20% der AKWs in Betrieb, die der Uranverbrauchsprognose von 1977 zugrunde lagen. Das Zitat macht aber deutlich, dass die Begrenztheit der Uranressourcen von Anfang an bekannt war.

Uran ist die kleinste unter den konventionellen Energiequellen und stellt gerade 2% der nichtregenerativen Reserven dar (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe). Auch aus diesem Grund bietet Uran keine Chance zur Bekämpfung des Klimawandels.

Energiereserven laut Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Zum Vergrößern der Ansicht bitte anklicken
 

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