Klimazukunft
Wenn die weltweiten CO2- (und anderen Treibhausgas-) Emissionen weiterhin um ein Prozent jährlich zunehmen, ergibt sich bis zum Jahr 2030 eine Verdopplung des atmosphärischen CO2-Gehaltes. (Im Vergleich mit dem vorindustriellen Wert von 280 ppm). Bis 2100 ist dann eine Erwärmung zwischen 1,4 und 5,8° C zu erwarten.
Werden die Emissionen auf dem heutigen Stand "eingefroren", ergibt sich die Verdoppelung erst nach 2100.
Der Meeresspiegel wird bis zum Jahr 2100 um 15 – 95 cm ansteigen.
Durch die Verschiebung der Klimazonen werden sich die großen Wüsten, insbesondere die Sahara, schneller ausdehnen.
Die Geschwindigkeit der Erwärmung im 21. Jahrhundert wird höher sein als jemals in den letzten 10.000 Jahren.
Die Temperaturzunahme wird in den gemäßigten Breiten stärker ausfallen als in den Tropen, auf den Landflächen stärker als in den Meeren.
Ein paar Sommerabende mehr im Biergarten ist die schöne Seite der zunehmenden Temperatur. Aber Klimaerwärmung bedeutet vor allem: Stürme, Hitzewellen und Überschwemmungen werden häufiger und größer in ihren Ausmaßen. Die landwirtschaftliche Produktion wird gravierend beeinträchtigt.
Der Flutsommer 2002, der Hitzesommer 2003, immer häufiger eintretende "Jahrhundert"hochwässer, abschmelzende Gletscher sowie die Schneekatastrophen 2006 sind erste Anzeichen des Klimawandels.
Diese Auffassungen werden von der Vereinigung IPPC vertreten, in der etwa 95% der Klimatologen der Welt zusammenarbeiten.
>Deutschland Vorreiter
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