Bayern führt: Wärmedämmung und Energieeinsparung
Die Bundesregierung hat schon bei den Koalitionsverhandlungen eine beachtliche Aufstockung des Fördertopfes zur Gebäudesanierung beschlossen: 1,4 Mrd. Euro in jedem der 4 Jahre der Regierungsperiode, also 5,6 Mrd. Euro.
Bei der Mittelvergabe der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) zur Förderung der Gebäudesanierung ist Bayern Spitzenreiter der Bundesländer, sowohl bei der Bruttosumme wie in Bezug auf die Einwohnerzahl: Von Januar bis Oktober 2006 ist die stattliche Summe von 1,1 Mrd. Euro an Krediten nach Bayern und dort in Baumaßnahmen geflossen (wie die aktuelle Statistik der KfW meldet). Auch bei der Neubau-Förderung des Passivhauses führt Bayern haushoch. In anderen Bundesländern scheint dies noch ein Fremdwort zu sein.
Förderprogramme und aktuelle Zinsbedingungen finden Sie unter www.kfw.de. Förderanträge müssen vor Auftragsvergabe mit ausführlichen Gutachten eines Energieberaters über die jeweilige Hausbank gestellt werden.
Damit Bauwillige möglichst unbürokratisch an die richtigen Adressen der Energieberater (und damit auch an die Fördertöpfe) kommen, hat die Oberste Baubehörde mit Bund Naturschutz und Energieagenturen in allen bayer. Landkreisen eine Anlaufstelle geschaffen. Dort können von unabhängiger Stelle die entsprechenden Adressen abgefragt werden. Für jeden Landkreis liegt eine einschlägige Liste vor.
Wer sich schon mal vorab informieren will, wie die typischen Sanierungsmaßnahmen für sein eigenes Haus aussehen und was sie kosten, schaut in die IWU-Studie, gemeinsam vom BN und dem Umweltministerium erstellt. Sie zeigt für die 11 wichtigsten Bayer. Haustypen, dass Energiesanierung kostengünstiger als weiterer ungebremster Heizenergieverbrauch ist. Die Studie finden Sie hier.
|