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Gentechnik in Natur und Landwirtschaft: nein danke!

Gentechnik in Natur und Landwirtschaft: NEIN DANKE!

Mit Vorsicht zu genießen ... 

Der Bund Naturschutz in Bayern unterstützt eine Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion ohne Gentechnik, weil die Gentechnik

  • eine Risikotechnologie ist, deren Folgen nicht abzuschätzen sind
  • die bäuerliche Landwirtschaft ruiniert und Arbeitsplätze vernichtet
  • die Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten bedroht.

Neue Plakatserie zur Agro-Gentechnik

PDF-Dateien zum Download finden Sie hier>

Aktuelles

Pressemitteilungen des BN und Veranstaltungshinweise
Hier finden Sie unsere aktuellen
Pressemitteilungen zum Thema Gentechnik und Veranstaltungshinweise.

 

Weitere Informationen zur Gentechnikgesetzesnovelle von Agrarminister Seehofer und dem Bundeskabinett finden Sie hier > (pdf 61 KB).

 

Entgegnung des Bundes Naturschutz (BN) zur Broschüre der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) „Grüne Gentechnik“
Der Bund Naturschutz teilt nicht die Auffassung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dass die Nutzung gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in der Landwirtschaft einen wichtigen Beitrag leistet, um hohe Erträge zu sichern und zugleich die landwirtschaftliche Produktion umweltfreundlicher zu gestalten. Mehr dazu>

Globale Erklärung gegen Monsantosierung von Saatgut, Pflanzen, Tieren und Lebensmitteln

Der Bund Naturschutz in Bayern (BN) engagiert sich gegen Patente auf Tiere und Pflanzen und fordert einen Stopp der Patentierung von Saatgut, Pflanzen, Tieren und Lebensmitteln.
Ein internationales Bündnis gegen Patente auf Saatgut, Pflanzen, landwirtschaftliche Nutztiere und Lebensmitteln startete im März globale Aktivitäten. Weit über 100 Organisationen aus vielen Teilen der Welt warnen gemeinsam vor den Gefahren einer zunehmenden Monopolisierung in der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Der BN hat dazu einen aktuellen Aufruf unterzeichnet.

Am 3. März  2010 begleitete der BN die Gerichtsverhandlung gegen das sogenannte Kuh-Patent mit einer Protestkundgebung. Leider wurde in der Verhandlung der Einspruch gegen das Patent vom europäischen Patentamt im März zurückgewiesen.

Weitere Informationen>

 

Aufruf gegen Patente auf Leben

Selbst konventionell gezüchtete Tiere werden heute von der Industrie als "Erfindung" beansprucht. Der BN fordert zusammen mit über 100 Organisationen einen Stopp solcher Patente auf Tiere, Pflanzen, Saatgut und Lebensmittel. Bitte unterstützen Sie die Aktion und unterschreiben Sie hier online. Weiter>

Gentechnikfreie Regionen

Die Erfahrungen mit der Einrichtung Gentechnikfreier Regionen sind teilweise noch gering - entsprechend groß ist der Beratungsbedarf. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und das Institut Arbeit und Wirtschaft (IAW) der Universität Bremen haben sich deshalb als Projektpartner zusammengeschlossen, um interessierte Landwirte und Gemeinden bei der Gründung und Sicherung Gentechnikfreier Regionen zu unterstützen und bei Fragen rund um die Agro-Gentechnik zu beraten.
Mehr dazu finden Sie unter www.gentechnikfreie-regionen.de.

Sauwohl - ohne Gentechnik gefüttert!

Die Initiative zur Fütterung ohne Gentechnik in der Schweinemast wird neben dem Bund Naturschutz unterstützt vom Metzger Schlachthof Fürth, vom Deutschen Fleischer-Verband und von der Fleischer-Innung Fürth mit ihren Meister-Betrieben. Durch die Zusammenarbeit von Landwirten, Metzgern und dem Bund Naturschutz ist ein nachvollziehbares, überschaubares und vor allen Dingen regionales Modell für die Mast von Metzgerschweinen entstanden. Die konventionell arbeitenden Landwirte haben sich verpflichtet, in ihren Betrieben weder gentechnisch veränderte Pflanzen anzubauen noch in der Schweinemast einzusetzen.

Mehr dazu erfahren Sie hier (PDF 460 KB)

Gentechnikfreie Futtermittel

Eine Liste der Futtermittelhändler, erstellt von der Zivilcourage Rosenheim, die nach eigenen Angaben Futtermittel anbieten, die nicht als gentechnisch verändert gekennzeichnet werden müssen (gemäß EU-Verordnung 1829/2003), und weitere interessante Informationen finden Sie auf der Website der Zivilcourage Rosenheim

 

Weitere aktuelle Inforamtionen zur Gentechnik finden Sie unter www.keine-gentechnik.de

Argumente

Warum wir keine Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmitteln brauchen.
Mit welchen Eigenschaften werden gentechnisch veränderte Pflanzen ausgestattet , wo findet der Anbau statt, welche Firmen bieten gentechnisch verändertes Saatgut an, welche Pflanzen werden entwickelt , welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten und wie ist die Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebens- und Futtermittel geregelt? In einer neuen, umfangreichen Broschüre des BUND werden all diese Fragen beantwortet, die angeblichen Vorteile der Gentech-Pflanzen für die deutsche Landwirtschaft diskutiert und die Erfahrungen von Landwirten beim Anbau von Gentech-Pflanzen in andern Ländern vorgestellt.
Mehr Information: BUND-Broschüre zum Thema Agro-Gentechnik (pdf 1,2MB) >

Bündnis Bayern für gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft

Im Herbst 2003 wurde in München das Bündnis Bayern für gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft gegründet. Im Bündnis engagieren sich neben dem Bund Naturschutz 30 Verbände und Gruppierungen aus Landwirtschaft, Umwelt, Verbraucherschutz und Kirchen. Das Bündnis repräsentiert 300.000 Mitglieder und hat seit der Gründung bereits viele Aktionen, Demonstrationen und Kundgebungen erfolgreich durchgeführt.
Mehr dazu >

BN-Stellungnahmen

BN informiert: BN kritisiert Geheimtreffen –
EU-Präsident Barroso und europäische Regierungsvertreter wollen  Anbau von Gentech-Pflanzen forcieren

Auf entschiedene Kritik des BN stößt das Vorhaben von EU-Präsident Barroso, der  heimlich und leise Vorbereitungen zur Ausweitung des Anbaus von Gentech-Pflanzen in der EU treffen will. Eine so genannte Sherpa-Gruppe, die aus direkt von den Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten entsandten Vertretern/Vertreterinnen besteht, soll dies zusammen mit der EU-Kommission vorbereiten. Die Protokolle von Treffen im Juli und Oktober 2008 gelangten an den europäischen Umweltverband Friends of the Earth Europe (FoEE), dessen deutsche bzw. bayerische Mitglieder der BUND bzw. der Bund Naturschutz (BN) sind.  Mehr dazu >

 

BN-Stellungnahme zur Studie der LfL zur Einsparung von Pestiziden durch den Anbau von GVO-Pflanzen
Der BN nimmt Stellung zur Studie der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) über die Auswirkungen des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVP) auf den Verbrauch von Pflanzenschutzmitteln und die Bewertung möglicher Veränderungen hinsichtlich der Belastung der Umwelt und des Naturhaushaltes.
Mehr dazu >

BN-Informationen zur Agro-Gentechnik: Gegenstellungnahme zur Broschüre "Daten + Fakten + Ziele - Zwölf Eckpunkte zur Grünen Gentechnik" des bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
Die BN-Stellungnahme bietet wichtige Zahlen, Fakten und Argumente für die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Agrogentechnik und ist insbesondere auch für Lehrer/innen und Schüler/innen geeignet.
Mehr dazu >

Selbst aktiv werden

Es gibt viele Möglichkeiten, aktiv zu werden und Einfluss zu nehmen, auf Politiker, unsere Familie, Nachbarn und Freunde, durch unser eigenes Verhalten ...

  • schreiben Sie ein Aktionspostkarte zum Thema Gen-Food an ein Lebensmittelunternehmen und fragen Sie, ob reine Lebensmittel ohne Gentechnik garantiert werden können. Mehr dazu >
  • schreiben Sie eine Karte an Herrn Minister Horst Seehofer: ... wir wollen keine Gentechnik in unserem Essen und auf den Feldern! Mehr dazu >
  • fragen Sie in Ihrem Restaurant, ob auf gentechnik-
    freie Zutaten geachtet wird. Mehr dazu > 
  • tragen Sie sich in die Unterschriftenliste "Keine Patente auf Tiere und Pflanzen!" für ein weltweites Verbot von Patenten auf Saatgut und Nutziere ein und werben Sie für Unterschriften.
    Mehr dazu finden Sie auch unter: www.keinpatent.de
  • nehmen Sie teil an Aktionen und Demonstrationen
  • gründen Sie einen Arbeitskreis zum Thema Gentechnik. Interesse? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Großprotest gegen Gen-Maisanbau
im Landkreis Kitzingen

Mehr als 1200 Bürgerinnen und Bürger aus der Region Kitzingen demonstrierten am 24. Februar 2008 in Fröhstockheim im Landkreis Kitzingen gegen den Anbau genetechnisch veränderter Pflanzen. Die Region hatte sich zu einem Zentrum des Genmaisanbaus entwickelt.

Aktionen aus den Vorjahren

Campact-Aktionen im Jahr 2007

Kitzener Proteste und Demonstrationen im Jahr 2008

 

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