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Herkunft:

Regionale Erzeugung ist ein langsam wachsendes Marktsegment, das von vielen ideell tätigen Organisationen aufgebaut wurde und allmählich an Marktanteil gewinnt.

Der Bund Naturschutz arbeitet mit im Bundesverband der Regionalbewegung, Landesgruppe Bayern und in vielen weiteren Initiativen in Landkreisen Bayerns.

Beim Bundesverband finden Sie Informationen zu  bundesweiten Projekten zur Regionalvermarktung
http://www.regionalbewegung.de/
und eine Deutschlandübersichtskarte der Regionalvermarktungsinitiativen 2011
Übersichtskarte Deutschland

Besonders gut gelungene beispielhafte Projekte sind das Netz von 160 fränkischen Regionaltheken in Mittel-, Unter- und Oberfranken.
www.die-regionaltheke.de
und das "Netzwerk Unser Land" in Oberbayern
http://www.unserland.info/

Regionale Anbieter aus Bayern hat die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft aufgelistet. Hier können Sie nach Regierungsbezirken und Kategorien auswählen:
http://www.lfl.bayern.de/iem/regionalvermarktung/38914/

 

Infos zu Flugimporten von Lebensmittel und Blumen finden Sie bei:
http://www.ugb.de/flugtransporte/

und die ausführliche Studie zu Flugimporten  bei der Verbraucherzentrale Hessen
http://www.verbraucherzentrale-hessen.de/download/flugimporte_lm_blumen.pdf

Zur Kennzeichnung:

Bei verpackten Lebensmitteln kann der auf der Verpackung genannte Herkunftsort entweder den Ort des Erzeugers, des Herstellers oder den Verpackungsort bedeuten. Es gibt keine Auskunft darüber, wo die Zutaten für das Produkt herkommen.

Bei Obst und Gemüse, neuerdings bei allen Fleischarten, bei Eiern und Wein muss das Herkunftsland angegeben sein.

Mehr Sicherheit  bietet die  „Geschützte Ursprungsbezeichnung“ (g.U.). Dort ist sichergestellt, dass Erzeugung, Verarbeitung und Abpackung in einem abgegrenzten geografischen Gebiet erfolgen. Allerdings gibt es kontrollierte Ausnahmen.

Weniger aussagekräftig ist die „Geschützte geografische Angabe (g.g.A.), die 3 Wahlmöglichkeiten für die Kennzeichnung gibt:
Das Erzeugnis muss im geschützten geografischen Gebiet erzeugt und/oder verarbeitet und/oder abgepackt werden, das heißt die Erzeugung kann auch außerhalb des Gebietes erfolgen !
So kann es passieren, dass das verwendete Fleisch zur Herstellung von z.B. Nürnberger Bratwürsten nicht aus Nürnberg oder dem nächsten Umkreis stammen muss.

Zur Qualität des Produkts trifft die Herkunftsbezeichnung keine Aussage !

Auflistungen zu den geschützten Herkunftsbezeichnungen aus Bayern mit Übersicht über die einzelnen Verarbeitungsunternehmen finden Sie unter:
http://www.lfl.bayern.de/iem/herkunftsbezeichnungen/27852/

Einen Überblick zur Rechtslage gibt es bei der Verbraucherzentrale NRW:
http://www.vz-nrw.de/mediabig/38392A.pdf

Fair gehandelte Lebensmittel:

Fairer Handel dient der Armutsbekämpfung und bemüht sich um gerechte Handelsbeziehungen, gerechte Löhne für die Erzeuger und wirkt auf die Verhinderung von Kinderarbeit ein. Die beteiligten Bauern erhalten auch selbst Ihre Produkte.Oftmals ist auch Bioanbau Ziel, um u.a. die negativen Wirkungen von Agrargiften auszuschließen und hohe Erträge dauerhaft mit geringstmöglichem Einsatz von zugekauften Produktionsmitteln zu sichern.
Hintergrundinfos:

www.fairtrade-deutschland.de

www.biofair-vereint.de

 www.oekoplusfair.de

 

Was getan werden kann, um fairere Bedingungen weltweit einzuführen: z.B.:
http://www.weltagrarbericht.de/

Die Kehrseite der Medaille:

Was an Grausamkeiten bei der Herstellung von Nahrung und Kleidung in den armen Ländern dieser Erde alles gemacht wird:
http://www.inkota.de/themen-kampagnen/welternaehrung-landwirtschaft/land-grabbing/

http://www.tagesschau.de/ausland/landgrabbing100.html

 

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