Schlangen-Knöterich-Aspekt der preisgekrönten Feuchtwiese: Zusammen mit Rotklee und Kuckucks-Lichtnelke verwandeln die „Zahnbürstl“ die weite Talaue vor dem ersten Schnitt in ein rosarotes Blütenmeer. Der Schlangen-Knöterich ist typisch für nährstoffärmere oder auch klimatisch kühlere Gebiete, auf den Jurakalken tritt er natur-gemäß zurück, kann aber auch hier als Zeiger für kühl-feuchtes Lokalklima erscheinen. | Die purpurroten Blüten des Großen Wiesenknopfes sind charakteristisch für spät gemähte, wechselfeuchte Nasswiesen und Moorwiesen. Der Wiesenknopf wird vom Vieh gern gefressen und ist eine wichtige Raupenfutterpflanze für die gefährdeten Moorbläulinge. |