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Den zwei dutzend Kalbinnen stehen insgesamt sieben Hektar Mähweiden zur Verfügung. Die Rettenbacher Weide bietet den „Schumpen“, wie das Jungvieh im Allgäu genannt wird, auch ausreichend Schattenplätze an (Bild unten).

Durch den relativ geringen Besatz und den Verzicht auf zusätzliche Düngung hat sich auf der Weide ein vielfältiger Pflanzenbestand entwickelt. Zu den auffälligsten und regional seltenen Arten zählen Wiesen-Bocksbart, Schlüsselblume, Wiesen-Glockenblume, Margerite und Klappertopf. Das aus Intensivweiden fast völlig verschwundene Kammgras (im Bild rechts zwischen den Margeriten) ist wertvoll für die Herbstweide, da lang anhaltender Nachwuchs gewährleistet ist.

Foto: Sabine Heinz, LfL
Foto: Inge Steidl
 

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