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Mobilfunk

 

Informationen zu Funkanwendungen, Vorsorge und Schutz

Viele Funkanwendungen haben inzwischen unseren Alltag erobert. Handy, Schnurlos-Telefon, WLAN, Babyfon, Mikrowellengerät und vieles mehr erscheinen uns unverzichtbar und die Anzahl neuer Anwendungen nimmt laufend zu.

Noch bestreiten Mobilfunkbetreiber und manche Politiker Gesundheitsgefahren, doch immer mehr Ärzte stellen in ihrer täglichen Praxis das Gegenteil fest. Selbst von offizieller Seite mehren sich die Aussagen, die zeigen, dass man die Gefahr kennt.

Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilte im Mai 2011 mit, dass Handygebrauch möglicherweise Hirntumore auslöst.

Es wird von weiterem Forschungsbedarf gesprochen, gleichzeitig gibt man Entwarnung. Aus diesem Grund ist Vorsorge der einzig richtige Weg, denn für alle Funkanwendungen gilt, dass man alle Personen in der Umgebung einer unfreiwilligen Bestrahlung aussetzt, die eigene Familie, die Kinder, die Nachbarn, die Mitreisenden in allen Verkehrsmitteln.

 

Schwerpunk: Kinder und Jugendliche

Etwa im Jahr 1995 begann der Mobilfunkboom. Erst seit dieser Zeit sind wir Erwachsenen dieser Art der Hochfrequenzstrahlung ausgesetzt. Für unsere Kinder jedoch beginnt die "Hochfrequenz-Biografie" oft schon vor ihrer Geburt. Die werdende Mutter trägt das Handy  irgendwo am Körper. Im Elternhaus gibt es ein DECT-Schnurlostelefon, WLAN und Mikrowellengerät. Und spätestens in der Schule bekommen manche Kinder das erste Handy. Jugendliche ohne Handy gibt es fast nicht.

Bisher gibt es jedoch noch keine Studie, die beweist, dass diese Strahlung für unsere Kinder unschädlich ist, im Gegenteil, die Hinweise auf die Gefahr werden immer mehr.

Solange - wie so oft - nur wirtschaftliches Interesse das Handeln der Politik bestimmt, ist der einzige Weg, sich zu informieren und Vorsorge zu betreiben um Schlimmes zu verhüten .

 

Aktuell - Informationen über den neuen Behördenfunk

In ganz Deutschland wird zur Zeit ein digitales Funknetz für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) aufgebaut. Es soll das alte analoge Netz ablösen.

Der TETRA-Standard wurde für Polizei, Feuerwehr und Rettungsorganisationen, aber auch für Verkehrsbetriebe, Industrie und Militär, also geschlossene Benutzergruppen entwickelt.

Zwar ist gerade für Notfälle ein funktionierendes, störunanfälliges Funksystem wichtig, es darf aber auch keine schädlichen Wirkungen auf die Bevölkerung und seine Anwender ausüben.

Der Mitte der 90er Jahre entwickelte TETRA-Standard ist jedoch bereits veraltet. In Ländern, in denen das System schon seit längerem eingesetzt wird, hat sich gezeigt, dass es gesundheitsschädlich ist und den technischen Anforderungen gerade bei größeren Schadensereignissen nicht gewachsen ist.

Sie finden hier eine Zusammenstellung von Fakten und Argumenten zu diesem Behördenfunk.

Informationen des bay. Innenministeriums zum Behördenfunk

Seit August 2007 gibt das Innenministerium zusammen mit DigiNet in unregelmäßigen Abständen Infobriefe heraus.

Bis November 2011 sind sechzehn dieser Briefe erschienen.

Informationen und Links zu den Briefen finden Sie hier.

 

 

BN-Informationen

  • Kurzinformation zu Funkanwendungen
  • Artikel aus der "Natur und Umwelt"
  • Tipps für den besseren Umgang mit verschiedenen Funkanwendungen
  • frühere BN-Veranstaltungen





Leben und Funk

In der Evolution hat die Natur schwache elektrische und magnetische Felder genutzt, um die Lebensabläufe von Menschen, Tieren und Pflanzen zu steuern. In diese Bioregulation, von der Natur in Jahrmillionen geschaffen, greift der Mensch nun durch immer mehr künstliche magnetische, elektrische und elektromagnetische Felder ein, ohne  Kenntnis der Zusammenhänge und Folgen.

 

Geht es um schädliche Umwelteinflüsse, so bestimmen weitgehend wirtschaftliche Interessen das Verhalten der Politik.

Auch bei staatlichen Organisationen und Behörden ist man sich der Gefahren des Mobilfunks und anderer Funkanwendungen sehr wohl bewusst.

Hier finden Sie in Kürze Beweise dafür.



Kontakt

Landesfachgeschäftsstelle, Referat Energie
Bauernfeindstr. 23
90471 Nürnberg

Tel.: 09 11 - 81 87 80, Fax: 09 11/ - 86 95 68

E-Mail: lfg(at)bund-naturschutz.de

              www.bund-naturschutz.de

 

Mobilfunkbeauftragte des BN

helga.krause(at)bund-naturschutz.de

 

 

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