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Kinder und Funk


Unsere Kinder sind ohne Schutz!

Auf dieser Seite:

  • Das Russische Strahlenschutzkomitee warnt
  • Tipps für Eltern
  • Tipps für Jugendliche
  • Die Hochfrequenzbiografie unserer Kinder
  • Hinweis für Lehrkräfte
  • Ratschläge unabhängiger Wissenschaftler, Aussagen von Politikern, und was wirklich getan wird

 

Etwa im Jahr 1995 begann der Mobilfunk-Boom. Erst seit dieser Zeit sind Erwachsene dieser Art der Hochfrequenzstrahlung ausgesetzt. Für unsere Kinder jedoch beginnt die "Hochfrequenz-Biografie" oft schon vor ihrer Geburt und setzt sich fort in den folgenden Jahren, in ihrer empfindlichsten Entwicklungsphase.

Warnungen aus Russland

Längst ist die Gefahr erkannt, doch wirtschaftliche Interessen gehen vor. So warnte das Russische Nationale Komitee zum Schutz vor Nicht-Ionisierender Strahlung (RCNIRP) im April 2008: 

Die Gesundheit der nachfolgenden Generationen ist in Gefahr!

Im März 2009 ging das RCNIRP nochmals mit einer eindringlichen Forderung nach Vorsorge und weiterer Forschung speziell für Kinder als Handy-Benutzer an die Öffentlichkeit:

RCNIRP fordert Vorsorge und Forschung

Erneut meldete sich das RCNIRP im Mai 2011 mit einer noch deutlicheren Warnung zu Wort und rief die Regierungen der ganzen Welt zu Vorsorgemaßnahmen auf.

Gesundheitliche Auswirkung von Handys auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

 

Tipps für Eltern

 

Wem der Schutz und die Sicherheit der Kinder wichtig ist, der weiß, dass in der jetzigen Situation Vorsorge der richtige Weg ist.

Daher haben sich BUND, Diagnose Funk, Kompetenzinitiative, die Stiftung für Kinder und zwei weitere Organisationen zusammengetan, um Eltern kurze Informationen an die Hand zu geben, wie sie die gesunde Entwicklung ihrer Kinder unterstützen können.

 

 

 

 

Tipps für Jugendliche

Handy-Faltblatt mit Informationen (nicht nur) für Jugendliche.

Dieses Faltblatt wurde von jungen Menschen für Jugendliche gemacht.
Sie können es sich herunterladen oder bei unserer Landesgeschäftsstelle bestellen.

 

 

 

Die „Hochfrequenz-Biografie“ unserer Kinder

 

Die werdende Mutter telefoniert mit dem Handy und trägt das eingeschaltete Handy auch oft in der Jackentasche, nahe am Bauch. (Tipps: Handy)

 

Auch in der Wohnung befindet sich meist ein ständig strahlendes Schnurlostelefon nach dem DECT-Standard. (Tipps: DECT-Telefone)

Weitere Strahlungsquellen sind Computer, die über WLAN ins Internet gehen. (Tipps: WLAN)

 

Ist das Kind erst auf der Welt, sorgt das Babyfon für eine möglichst lückenlose Überwachung. Dass dies auch ohne große Strahlenbelastung für Ihr Baby geht, finden Sie unter Tipps: Babyfon

In der Wohnung befindet sich natürlich immer noch der Dauerstrahler Schnurlostelefon.

 

 

Gute Ratschläge, wie Eltern ihrem Baby auch auf diesem Gebiet den größtmöglichen Schutz geben können, finden Sie auch hier.

 

 

Kommt das Kind in den Kindergarten, so ist auch dort in der Regel ein DECT-Schnurlostelefon in Betrieb.

 

 

Das Gleiche gilt für die Schule. Nun bekommen die ersten Kinder von ihren Eltern ein Handy geschenkt.

Je älter die Kinder werden, um so mehr Handys sind in der Schulklasse vorhanden. Nicht selten stecken die dann in Hosentaschen, nahe an den Keimdrüsen.

 

Bald kommt die Zeit der Spielekonsolen. Die Möglichkeit, über das Internet mit Freunden zu spielen, bedeutet starke Strahlung über längere Zeit unmittelbar am Körper.(Spielekonsolen)

 

Ab einem bestimmten Alter ist der Wunsch nach einem eigenen Computer oft verbunden mit dem drahtlosen Zugang zum Internet über WLAN. (Tipps WLAN).

Dies bedeutet gleich zwei Strahlungsquellen:
den Router und die WLAN-Karte im Computer.

Kaum ein Kind ist jetzt noch ohne Handy.
Und neben der Strahlung droht nun auch die Schuldenfalle.

 

Hinweis für Lehrkräfte

Das Handy hat sich in den letzten Jahren auch zu einer großen Herausforderung für die Pädagogik, vor allem für Schulen, entwickelt.
Die JIM-Studie 2011, des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest, berichtet, dass mittlerweile 98 % der Jugendlichen über ein Handy verfügen.
Die Reaktion der Schulen bewegt sich vom Handyverbot, wie es im Juli 2006 vom Bayerischen Landtag für ganz Bayern ausgesprochen wurde, bis zur willkommenen Verwendung als fortschrittliches Lehr- und Lernmittel.

Grund für das bayerische Verbot waren Gewalt- und Pornovideos, die man in zunehmender Anzahl auf den Handys der Kinder gefunden hatte.

Da in den Lehrplänen auch die Forderung nach der Vermittlung von Medienkompetenz steht, war es für den Bund Naturschutz naheliegend, nach Materialien zu suchen, die als Material für die Schulen angeboten werden.
Es zeigte sich, dass es - mit Ausnahme der Schulmaterialien der Pädagogischen Hochschule Heidelberg - nichts gab, das nicht in irgendeiner Form von Mobilfunkbetreibern gesponsert worden war.

Hier finden Sie Informationen über Materialien, die für Handy-Unterricht an Schulen angeboten werden. (Stand Februar 2010)

 

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