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Elektrosensibilität - Begriffserklärungen

Menschen reagieren unterschiedlich auf „Elektrosmog“.

Immer wieder werden für die Tatsache, dass Menschen auf "Elektrosmog" reagieren, unterschiedliche Bezeichnungen gebraucht.

Birgit Stöcker, vom „Verein für Elektrosensible“ hat in ihrem Buch „“Elektrosmog – eine reale Gefahr“ die unterschiedlichen biologischen Effekte in vier Gruppen unterteilt:

  • Elektrosensibilität in einem Zusammenhang von EMF-Belastung und unspezifischen Symptomen, wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Nervosität, innerer Unruhe, chronischer Müdigkeit, Antriebsarmut, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Verspannungen, Blutdruckabweichungen, Herzrhythmusstörungen, Atembeschwerden, Augenschwäche, Ohrgeräuschen (Tinnitus). Da diese Beschwerden nach Abschalten der elektromagnetischen Quelle meist zurückgehen, sprechen wir von einem neurologischen Frühwarnsystem des Körpers, welches nicht unterschätzt werden darf. In der Hauptsache kann es als Stresssyndrom bezeichnet werden.
  • Elektroschädigung mit einem hohen ursächlichen Anteil an den Zivilisationserkrankungen der Moderne. Dazu zählen nach mehr oder weniger langfristiger Belastung: Veränderungen im Nerven- und Hormonsystem, Herz-/Kreislauf-Effekte, Wirkungen auf das Immunsystem, Störungen des Eiweiß-, Fett-, Kohlenhydrat- und Mineralstoffwechsels, Zellvermehrung (Krebs) sowie genetische Folgen. Eine solche Strahlenkrankheit ist in der Regel irreversibel (unumkehrbar). Sie tritt nicht nur bei Elektroempfindlichen auf, sondern kann, ohne dass die Belastung spürbar ist, jeden in der Gesellschaft treffen. Die medizinischen Zusammenhange sind oft schwer zu erkennen, da es sich bei Umwelt-/Zivilisationserkrankungen um Vielfachbelastungen handelt.
  • Elektrosensitivität als eine verstärkte Wahrnehmung elektromagnetischer Felder (Fühligkeit). Hier liegen bereits neurologische/neurotoxische Vorschäden zugrunde.
  • Elektroallergie als abweichende Reaktion des Organismus gegenüber bestimmten Frequenzen. Diese tritt vor allem bei jungen Leuten (Technik-Freaks) in steigendem Maße auf.
 

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