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- Gutachten des Wuppertal-Institutes für Klima, Umwelt und Energie zur Entwicklung des Luftverkehrs (2008):
Speziell an ausgewählten Flughäfen (München, Frankfurt u.a.) bestätigt das Gutachten die Argumente des BN, dass das Wachstum so nicht weitergehen kann, dass zahlreiche Maßnahmen zur Einschränkung von Flügen möglich sind (v.a. Verlagerung Kurzstreckenflüge auf Bahn) und daher auch kein Ausbau der 3. Bahn in München nötig ist. Hier das Gutachten in Lang- und Kurzfassung. Autor: Dr. Karl Schallaböck, April 2008
Irrsinn des unbegrenzten Wachstums:
Nach einem aktuellen Gutachten des Institutes der Deutschen Wirtschaft (IW) Köln werden für den Flugverkehr sogar solche Wachstumsraten prognostiziert, dass spätestens im Jahr 2025 weitere Ausbauten an den Flughäfen nötig sein werden. Für München wird eine 4. Bahn, für Frankfurt eine 5. Bahn gefordert - und zusätzlich ein Abbau der Bürgerrechte und eine Beschleunigung der Verfahren, die als großes Hinderniss auf dem Weg zum Ausbau gesehen werden.
Lesen Sie hier im Original die Studie sowie die Pressemitteilung des BN dazu.
Eine derartige Entwicklung wäre klimapolitisch katatrophal und widerspricht allen Klimaschutz-Zielen, es würde eine unerträgliche Belastung der Bevölkerung vor Ort mit Lärm und Luftschadstoffen bedeuten und die Natur und Naherholungsräume um die Flughäfen weiter zerstören. Das Wachstum ist v.a. durch Billigflieger erzeugt und wird vom Steuerzahler subventioniert. Der BN fordert daher einen Abbau aller Subventionen, eine stärkere Verlagerung auf die Bahn und einen Verzicht auf jegliche weitere Ausbauten - für München sowohl der 3. als auch der 4. Bahn. Der BN lehnt zudem jegliche Beschränkung der Bürgerrechte bei den Verfahren strikt ab - das Gutachten zeigt, dass in den Köpfen dieser Gutachter die Bevölkerung um die Flughäfen nur noch als Hindernis auf dem Weg zum internationalen Drehkreuzen gesehen werden.
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