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Atomkraft - nein danke

Video der Anti-Atom-Demo in Berlin mit 120.000 Teilnehmern


Größte Anti-Atom-Proteste Deutschlands

Am 26. März gingen im mehreren deutschen Großstädten rund 250.000 Menschen gegen die Atomkraft auf die Straße - es waren die größten Anti-Atom-Proteste, die es in Deutschland bislang gegeben hat. In München forderten circa 30.000 Menschen, die AKW abzuschalten.

Unter dem Motto "Fukushima mahnt: Alle AKWs abschalten" protestierten die Menschen zeitgleich in Berlin, Hamburg, Köln und München. Um 14.15 Uhr gedachten die Teilnehmer mit einer Schweigeminute der Opfer von Erdbeben und Tsunami in Japan.

Vom Odeonsplatz bis weit in die Ludwigsstraße reichte die Menge der Demonstranten in München. Mit dabei war auch die BUND Jugend.

In München war die Stimmung trotz schlechten Wetters mit starkem Regen bestens. Immer wieder riefen die Demonstranten: "Abschalten! Abschalten!". Die Menschen waren aus ganz Bayern nach München gekommen, um klarzumachen, dass endlich Schluss sein muss mit der gefährlichen Atomkraft. Der Bund Naturschutz hatte als Mitveranstalter zahlreiche Busse für die Anreise überall aus Bayern organisiert. Für den Bund Naturschutz sprach auf der Demo der stellvertretende BN-Vorsitzende Sebastian Schönauer (siehe PDF unten).

Konsequenzen ziehen - AKW abschalten

Als Konsequenz aus der Atomkatastrophe in Japan fordert der Bund Naturschutz den Sofortausstieg aus der unverantwortbaren Atomenergie. „Neben der Sofortabschaltung von alten Atommeilern aus den siebziger Jahren wie Isar 1 bei Landshut, Grafenrheinfeld oder Gundremmingen müssen spätestens in zwei Jahren alle deutschen Atomkraftwerke stillgelegt sein“, fordert der BN-Landesvorsitzende Hubert Weiger.

Bundesregierung und der Staatsregierung müssen Initiativen starten für drastische Energieeinspargesetze, eine Abwrackprämie für Strom fressende Elektrogeräte, die Fortführung der ökologischen Steuerreform mit Kappung der Ausnahmen für bestimmte Industriebranchen und den massiven Ausbau der Stromerzeugung mit Kraft-Wärme-Kopplung und Blockheizkraftwerken.


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