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Energie und Klima


Genug Strom auch bei Eiseskälte

Nach dem Atomausstieg im Sommer 2011 warnten die Netzbetreiber vor Engpässen bei der Stromversorgung im Winter. Zu Unrecht. Auch während der aktuellen Kältewelle produziert Deutschland mehr als genug Strom – und exportiert sogar. Zu verdanken ist das gerade auch den Erneuerbaren Energien.

Umwelt- und Wirtschaftsministerium erklärten Anfang Februar, die Lage bei der Stromversorgung sei stabil. In den vergangenen Tagen habe man sogar Strom aus Deutschland exportiert. Gerade angesichts der derzeit extrem niedrigen Temperaturen zeige sich, dass die Versorgungssicherheit durch die Erneuerbaren Energien gewährleistet sei.

„Der Ausbau von Wind und Solar zahlt sich aus. Horrorszenarien, nach denen die Stromversorgung zusammenbricht und die Preise explodieren, sind unseriös“, sagte die Sprecherin des Umweltministeriums. Nach dem Atomausstieg im Jahr 2011 hatten die Bundesnetzagentur sowie die Netzbetreiber für die nächsten beiden Winter vor Engpässen gewarnt. Energiemanager hatten erklärt, man werde nun dauerhaft von französischem Atomstrom abhängig sein.

Tatsächlich herrscht derzeit in Frankreich, das rund 80 Prozent seines Stroms aus Atomkraft gewinnt, Stromknappheit, weshalb das Land Strom aus Deutschland importiert. Hierzulande gibt es gerade wegen der Solar- und Windenergie auch bei der klirrenden Kälte keine Probleme. Solar- und Windstrom federn die Verbrauchsspitzen ab. Darüber hinaus haben nach Angaben des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE) Wind, Sonne und Biomasse im vergangenen Jahr Brennstoffimporte im Umfang von elf Milliarden Euro vermieden.


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