Frau General Habersack in den fünfziger Jahren
Berta Habersack hatte mit ihrem Stiftungsgedanken, ihr Anwesen dem Bund Naturschutz zu überschreieiben , gesichte, dass auch zukünftige Generationen dem Naturschutzgedanken bewusst betonen und fördern. Ebenso umsichtig war sie im nachhaltigen Handeln, indem sie nur Handwerker aus ihrer Gemeinde Erling beschäftigte und der Einkauf wurde fast ausschließlich in der Erlinger Kramerei vorgenommen.
Damals hatte die Gemeinde Erling niedrige Gemeindesteuern und der Andechser Bierpfennig verhalf Erling zu einer der bestsituierten Gemeinden um Umkreis.
Von der sozialen Einstellung Berta Habersacks zeugt die Verfügung, wonach ihr guter Hausgeist, Fräulein Karoline Siler (in Alt-Erling und Alt-Herrsching nur als „Lini" bekannt), in die Stiftungsurkunde miteinbezogen wurde und freie Wohnung bis zu ihrem Lebensende erhielt.
Dr. Wünnenberg verfasste ein Nekrolog über diese Frau, der auch im "Wartaweiler Heft" zum Abdruck kommen soll: (Herausgeben von Gustl Empfenzeder, seiner Zeit Kulturreferent der Gemeinde Herrsching)
„Wie kommt diese Frau zu dieser Tat? Eine sehr lebendige, alte Dame tritt uns entgegen. Die Kultur einer vergangenen Epoche spiegelt sich warm und herzlich in ihren Augen - etwas, das heute unwiederbringlich verloren scheint. Ein Geist, für den das Materielle nur eine untergeordnete Rolle spielt, dazu eine angeborene und im hohen Alter immer zu spontaner Begeisterung aufgelegte Naturliebe."