Bioeier - gut für Mensch und Tier
Ostern steht vor der Tür. Traditionell werden Eier bemalt und versteckt. Die Mehrheit der Eier stammt von Hühnern, die in tierquälerischer Käfighaltung leben.
Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert die Verbraucher auf, durch ihr Konsumverhalten aktiv zum Tierschutz beizutragen. Der BUND empfiehlt Bio-Eier zu kaufen, die das anerkannte Zeichen von Ökoverbänden wie Anog, Biokreis, Biopark, Demeter, Gäa oder Naturland tragen. Aufschluß über die Art der Hühnerhaltung geben auch die EU-Vermarktungsnormen auf den Packungen. Nach Angaben des BUND stehen „Freilandhaltung" und „Intensive Auslaufhaltung" für artgerechte Bedingungen. Namen wie Eifrisch, Gutshofer oder das CMA Prüfzeichen sagen dagegen nichts über die Herkunft der Eier aus. Eier ohne Kennzeichnung oder mit der EU-Vermarktungsnorm „Kontrollierte Hennenhaltung" stammen aus Legebatterien.
Ostereier werden durch Pflanzenfarben verschönert. Der BUND rät Zwiebelschalen, rote Beete oder Brennnessel in einem Liter Wasser auszukochen. Anschließend werden die mit Essigwasser abgewaschenen Eier in dem Sud hart gekocht und nach dem Abschrecken eine halbe Stunde darin liegengelassen.
Datum: 28.3.01
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