Grillen: Gesunder Genuss
Im Sommer ist Hochsaison der Grillfans. Viel ist von Risiken beim Grillen durch krebserregende Stoffe zu hören, nur selten wird auf die ökologischen Folgen des Holzkohleeinsatzes hingewiesen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) rät beim Kauf der Grillkohle auf das Herkunftsland zu achten. Grillkohle aus Deutschland stammt in der Regel aus heimischem Holz. So werden Tropenwälder geschont und lange Transportwege vermieden. Viele Produkte sind außerdem mit dem DIN-Prüfzeichen gekennzeichnet. Dies sichert einen Mindeststandard hinsichtlich Qualität und geringer Umweltbelastung. Im sogenannten Retortenverfahren werden bei der Herstellung dieser Grillkohle umweltschädliche Stoffe, die beim Grillen entweichen könnten, aufgefangen und destilliert. Die Grillkohle wird zudem aus unbehandeltem Holz hergestellt, auf Beimischungen wie Pech wird verzichtet.
Beim Grillen können durch das verbrennende Fett, das in die Glut tropft, in geringem Maße krebserregende Stoffe entstehen. Der BUND empfiehlt sogenannte "Bio-Grill-Aufsätze" auf herkömmliche Geräte zu montieren. Es sollten nur Grillgeräte benutzt werden, in denen die Kohlewanne senkrecht steht. Fleisch und Würstchen werden dabei in einem Klemmrost fixiert und durch Strahlungshitze gegart. Ein Anbrennen lässt sich so vermeiden. Nicht nur Fleischprodukte bieten Genuss. Gegrillt werden können auch vegetarische Spieße mit Gemüse, Tofu, Folienkartoffeln, Maiskolben oder Vollkornbratlingen.
Datum: 25.7.01
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