BUND: Ökowein schmeckt und ist gut für die Umwelt
BUND/Berlin: Wer sich abends gerne zu Hause bei einem Glas Wein erholt, kann dabei sich und der Umwelt Gutes tun. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt, beim Weinkauf auf den Zusatz "aus kontrolliert ökologischem Anbau" zu achten.
Ökowinzer setzen keine chemischen Dünge- und Spritzmittel ein und verzichten auf übermäßig hohe Erträge. Statt dessen setzen sie auf mechanische Bodenbearbeitung und natürliche Feinde gegen Schädlinge sowie Kompostdüngung. Das erhält das biologische Gleichgewicht im Weinberg, schont die Böden und nicht zuletzt Winzer und Weintrinker. Denn ökologisch produzierte Weine enthalten wesentlich weniger Schadstoffrückstände als konventionell erzeugte Weine.
Der BUND weist darauf hin, dass Ökowein-Trinker auch vor Gentechnik sicher sind, denn die ist im gesamten Ablauf der Ökowein-Herstellung tabu. Ein weiterer Vorteil ist, dass Weine aus ökologischem Anbau zumeist in Pfandflaschen angeboten werden. Das spart Müll und Energie.
Nach Angaben des BUND garantieren die Bezeichnungen Bioland (Deutschland), Nature et Progrès (Frankreich), AIAB (Italien) oder Demeter (länderübergreifend) die strengen ökologischen Richtlinien bei Anbau und Verarbeitung der Weine.
Wer mehr über Weine aus Ökoanbau erfahren will oder gleich ein Probepaket bestellen möchte, kann dies auch per Internet unter www.oekowein.de oder www.ReinerWein.de tun.
Redaktion: Rüdiger Rosenthal (26.01.01)