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Umweltschutz im Garten

Umweltschutz im Garten

Hobbygärtner warten schon ungeduldig auf den Frühling. In Kästen oder Beeten wird Erde vorbereitet, die Pflanzen werden ausgesät oder vorgezüchtet. Viele Garten- und Balkonfreunde kaufen Neupflanzen in Plastikbehältern, die anschließend im Müll landen.

Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt stattdessen Pflanztöpfe aus Altpapier zu kaufen. Die kompostierbaren Pflanztöpfe tragen das Umweltzeichen“Blauer Engel“. Damit die Wurzeln der jungen Pflanzen die Töpfe leicht durchdringen können, soll man sie vor der Einpflanzung gut wässern. Die Topfwand sollte eingedrückt oder aufgerissen werden. Auch Verpackungsmaterialien wie Stroh oder Flachs, die auf Grund ihrer Eigenschaften im Boden verrotten, können mit eingepflanzt werden. Der BUND rät, auf Torfmischungen als Anzuchterde und Bodenverbesserer zu verzichten. Der Abbau von Torf zerstört wertvolle Moorgebiete. Als Ersatz für Torf ist auch Kompost oder Rindenmulch geeignet.

Wer Samen aussät, sollte biologisch kontrolliertes Saatgut verwenden. Es ist u.a. in Bioläden erhältlich. Auch im Internet finden sich Anbieter.

07.03.01

 

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