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Verkehr


Mitmachen: Petition gegen Startbahn

Der geplante Bau einer dritten Startbahn am Münchner Flughafen betrifft ganz Bayern. Daher haben der BN und das Aktionsbündnis aufgeMUCkt eine Petition gegen den Bau gestartet. Im Unterschied zu dem parallel laufenden Münchner Bürgerbegehren können sich an der Petition alle bayerischen Bürger beteiligen.  Bitte helfen Sie mit, das Unsinnsprojekt zu stoppen. Bitte unterschreiben Sie die Petition gegen die dritte Startbahn!


Die Petition appelliert an den bayerischen Landtag, den Bau der dritten Startbahn abzulehnen und die Staatsregierung als Gesellschafter der Flughafen München GmbH (FMG) aufzufordern, das Projekt zu stoppen. Zwar besitzt eine Petition keine bindende Wirkung, sie ist aber ein deutliches politisches Signal.

Auch das parallel laufende Münchner Bürgerbegehren hat zum Ziel, den Bau der dritten Startbahn zu verhindern. Es wendet sich an die Stadt München, die ebenfalls eine FMG-Gesellschafterin ist und daher die Möglichkeit hat, die Flughafenerweiterung aufzuhalten. Im Falle eines erfolgreichen Bürgerbegehrens folgt ein Bürgerentscheid, dessen Ergebnis bindend wäre. Allerdings können sich an Bürgerbegehren und -entscheid nur Münchener Bürger beteiligen.

Der Bund Naturschutz begrüßt das Münchner Bürgerbegehren, möchte aber auch den von einer weiteren Startbahn besonders betroffenen Menschen in den Landkreisen Erding und Freising eine Möglichkeit bieten, die Politik mit einem starken Signal zu beeinflussen. Außerdem sollten die Bürger in ganz Bayern mitreden können.


Bürger in ganz Bayern betroffen 

Die dritte Startbahn kostet mindestens eine Milliarde Euro. Aktuell hat die Flughafen München GmbH jedoch 2,23 Milliarden Euro Schulden. Da die Flughafengesellschaft in Besitz der öffentlichen Hand ist, bürgen letztlich alle Steuerzahler für das Risiko einer überflüssigen Start- und Landebahn. Geld, das in vielen anderen Infrastrukturmaßnahmen besser angelegt wäre.

Zudem wird die dritte Startbahn nicht für die Menschen in München, der Region oder Bayern gebaut, sondern für Umsteiger aus aller Welt. Wirtschaftlich profitieren aber weder die Region noch Bayern. Dafür entstehen noch mehr Abgase und Lärm, weitere 750 Hektar Boden gehen verloren, 3.450.000 Quadratmeter werden betoniert. Damit würde eine riesige Fläche wertvollster Feuchtgebiete mit vielen seltenen und bedrohten Tieren und Pflanzen im Erdinger Moos vernichtet. Der Bau der dritten Startbahn ist deshalb eine der größten Artenschutzvernichtungsaktionen in Bayern.

Schon heute stammen zehn Prozent der Treibhausgase Bayerns vom Münchner Flughafen. Durch den Ausbau würde der Flughafen noch mehr Klimagase produzieren. Das läuft allen Klimaschutzzielen zuwider und ist unverantwortlich nachfolgenden Generationen gegenüber.


Die dritte Startbahn ist ein überflüssiges und unsinniges Projekt, das Natur zerstört und Menschen schadet. Helfen Sie deshalb mit, den Größenwahn am Flughafen München zu stoppen. Bitte unterschreiben Sie die Petition gegen die dritte Startbahn:


Petition bitte ausdrucken, ausfüllen und per Post versenden an:
Kreisgruppe Freising
Bund Naturschutz in Bayern e.V.
Major-Braun-Weg 12
85354 Freising

 

Für Rückfragen:

Dr. Christine Margraf
Referentin für Artenschutz in Südbayern
Bund Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 0 89 / 54 82 98 89
christine.margraf(at)bund-naturschutz.de

Kreisgruppe Freising
Bund Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 0 81 61 / 66 0 99
bn.freising(at)t-online.de

 

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