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BN-Schutzgrundstücke

Oberer Kammerweiher

 

Pegnitzaue zwischen Ranna und Michelfeld

Der BN betreut die Kammerweiher bei  Auerbach seit 1980. Sie liegen im Naturschutzgebiet "Pegnitzaue" zwischen Ranna und Michelfeld.

 

  • Bei Erhebungen der Tierwelt durch den Bund Naturschutz wurden 2002 und 2006 über 60 verschiedene Vogelarten festgestellt, darunter allein 16 gefährdete Arten der Roten Liste.
  • Viele Vögel nutzen die großen Wasserflächen als Rast- und Nahrungsplatz auf dem Durchzug.
  • Als Nahrungsgäste sind Fisch- und Seeadler zu sehen.
  • Viele Limikolen (Watvögel) nutzen die Schlammflächen auf ihren Frühjars- und Herbstzügen. Z
  • wergtaucher brüten regelmäßig, der Baumfalke jagt Libellen an den Weihern.
  • Unter den sieben hier vorkommenden Amphibienarten verdient der außerordentlich seltene Springfrosch besonders erwähnt zu werden.
  • In den Flachwasserbereichen der Kammerweiher, sowie den Erlenbruchgebieten der Pegnitzaue finden Frösche, Molche, Unken und Kröten gute Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Die Ringelnatter lebt genauso hier wie viele  Libellenarten (25 Arten wurden festgestellt), die auf der Roten Liste stehen.
  • Amphibische Lebensräume an den Uferbereichen, wie z. B. Großseggenrieder, Schilfröhricht, Erlenbruchwälder, sind wichtige Bestandteile im Ökosystem naturnaher Teiche.

Erhaltungsmaßnahmen
Um die Lebensraumbedingungen für die Tierwelt zu optimieren ist es wichtig im Jahreszyklus einen Wasserstand einzustellen, der die Entwicklung von Verlandungszonen zulässt, aber andererseits nicht zum Zuwachsen der Wasserfläche führt. Der Fischbesatz muss durch gelegentliches Abfischen so reguliert werden, dass genug Fische als Nahrung zur Verfügung stehen, andererseits der Nachkommenschaft der Amphibien - Laich und Kaulquappen, die den Fischen als Nahrung dienen - eine Überlebenschance zu geben. Die extensive Bewirtschaftung der Weiher ist die Voraussetzung dafür, die Artenvielfalt zu erhalten und zu vergrößern.

 

 

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