Sandharlandener Heide
- Name: Sandharlandener Heide
- Landkreis Kelheim. Gemeinden Abensberg und in Verbindung mit den Binnendünen bei Siegenburg: Gemeinde Siegenburg
- Sandmagerrasen, bodensaure Magerweiden, Kalkmagerrasen
- Ökologischer Wert:
Die Sandharlandener Heide ist der zentrale Teil eines umfassenden, Schutzprojektes zur Sicherung und Entwicklung wertvoller und seltener Trockenbiotopkomplexe mit landesweiter Bedeutung im Raum um Abensberg und Siegenburg.
Mit den Hängen des Donautales im Nordwesten (Kalk- Halbtrockenrasen und Trockenrasen) und den ausgeprägten Sanddünen und Sandflächen (Sandrasen und Sandheidekiefernwälder) im Südosten stellt dieser Raum für Bayern eine einmalige Verknüpfung und Anhäufung von hochwertigen, verschiedenenartigen Trockenbiotopen dar. Diese Lebensräume sind sehr nährstoffarm, die größte Gefahr besteht daher in der ständigen Zufuhr von Nährstoffen aus der umgebenden Landwirtschaft.
Den Wert des Gebietes bilden insbesondere typische Pflanzenarten wie die Mondraute, Silbergras oder Sandgrasnelke oder eine Vielzahl von Wildbienen, Heuschrecken und Tagfalter oder der Wald-Sandlaufkäfer. Rund 70 Tier- und 350 Pflanzenarten, die bei uns auf der Roten Liste stehen, kommen im Gebiet vor. Die meisten BN-Flächen liegen im Natura 2000-Gebiet und Naturschutzgebiet. - BN-Aktivitäten und -erfolge:
Der wertvollste Bereich (ca. 30 ha) ist mittlerweile im Besitz vom BN. Die erworbenen Flächen werden gezielt ausgehagert und langfristig als Sandrasen bzw. als bodensauere Magerrasen angelegt. Die ausgehagerten Flächen werden mit Hilfe von Heublumensaat mit Saatgut aus dem Naturschutzgebiet „Sandharlander Heide“ versehen werden. Die Bestände von typischen Arten der Sandlebensräume erholen sich. - Kopplung mit BN-Projekt: In Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverein VöF Kelheim Mitarbeit am Projekt zur Sicherung der Sandharlandener Heide.
- Förderung des Gesamtprojektes (Trägerschaft VöF) durch den bayerischen Naturschutzfonds
Mehr Info
http://www.kelheim.bund-naturschutz.de/kelheim/natur/raum9.html