Es ist nicht lange her, da lebten Wildkatzen fast überall in Europa (Verbreitung). Heute sind sie an vielen Orten ihrer ursprünglichen Heimat verschwunden oder vom Aussterben bedroht.

Jungtiere können nicht mehr in neue Reviere wechseln, weil ausgeräumte Agrarlandschaften, Straßen und menschliche Siedlungen sie daran hindern.
Lange Zeit wurden die Wildkatzenbestände vor allem durch die Jagd dezimiert (Historie). Jäger verwechselten sie mit verwilderten Hauskatzen und schossen sie ab. Aber auch Schlagfallen und freilaufende Jagdhunde bei der Nachsuche setzten ihnen zu. Heute sind die Verluste durch die Jagd vergleichsweise gering, außerdem steht die Wildkatze inzwischen unter ganzjähriger Schonzeit.
Zunehmend gefährdet sind Wildkatzen in ihren Lebensräumen: Die immer intensiver werdende forstliche Nutzung mit einer Tendenz zu schnell wachsenden industriell orientierten Pflanzungen, die ganzjährige Holzernte rund um die Uhr reduzieren einen Wildkatzen - konformen mehr als 100 Jahre alten Buchenwald auf immer kleinere Flächen (Wald).
 Dreiviertel der Fläche von Deutschland wäre ohne menschlichen Einfluss mit Buchenwald bedeckt. Heute sind es nur 4% und die sind für Wildkatzen oft zu intensiv genutzt!
Das größte Problem für die Wildkatze ist heute die immer größere Zerschneidung unserer Landschaft durch Verkehr, Siedlungs- und Gewebegebiete. Wildkatzen haben kaum mehr eine Chance zwischen Wäldern zu wandern. Die letzten Rückzugsgebiete liegen verstreut wie Inseln im Meer. Die dort lebenden, oft kleinen Wildkatzenpopulationen sind sehr anfällig für Inzucht und Krankheiten.

Straßen sind für Wildkatzen eine tödliche Gefahr!
Einzelnachweise in bisher unbesiedelten Waldgebieten zeigen die hohe Wanderbereitschaft vor allem junger Kater. Die vielen Totfunde an Straßen belegen die Gefahr bei diesen Wanderungen. Korridore zwischen den isolierten Waldgebieten würden die sichere Wanderung ermöglichen. So könnten neue Populationen entstehen und sich untereinander austauschen. Wildkatzenschutz
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