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Einwendungen gegen AKW Temelin


Protest gegen neue Temelin-AKW

Mit einer umfangreichen Einwendung protestiert der Bund Naturschutz massiv beim tschechischen Umweltminister Pavel Drobil gegen zwei geplante neue Atomkraftwerke am Standort Temelin unweit der bayerischen Landesgrenze.
Schicken auch Sie jetzt eine Einwendung!

Gleichzeitig fordert der BN von der bayerischen Staatsregierung eine klare und öffentliche Ablehnung der tschechischen Atompläne. „Ministerpräsident Horst Seehofer und Umweltminister Markus Söder sollen sich endlich schützend vor die bayerische Bevölkerung stellen und Gespräche mit der tschechischen Regierung führen, um sie von ihrem Atomkurs abzubringen“, forderte der stellvertretende BN-Landesvorsitzende Sebastian Schönauer.

„Der Bund Naturschutz lehnt den geplanten Neubau der Atomkraftwerke entschieden ab, denn sie sind energiepolitisch nicht notwendig und bedrohen massiv die Menschen in Tschechien und den Nachbarländern, gerade auch in Bayern“, so der BN-Landesbeauftragte Richard Mergner. „Wir fordern die tschechische Regierung auf, stattdessen die Energieverschwendung drastisch zu verringern und die Erneuerbaren Energien auszubauen“.

Schon im sogenannten Normalbetrieb entstünden nicht hinnehmbare Belastungen für Mensch und Umwelt. Erst recht würden bei einem großen Unfall oder einem Terroranschlag, der nach den vorliegenden Unterlagen nicht ausgeschlossen werden könne, weite Teile Tschechiens und Bayerns unbewohnbar. „Und die Lagerung des hochradioaktiven Atommülls auf hunderttausende von Jahren ist in Tschechien wie in Deutschland völlig ungeklärt“, so Karin Wurzbacher, Sprecherin des BN-Arbeitskreises Energie.

Die vollständige BN-Pressemitteilung

Die BN-Einwendung an Minister Drobil

 

Protestieren auch Sie gegen die neuen AKW in Temelin!

Eine Mustereinwendung finden Sie hier. Sie können Ihre Einwendung natürlich mit weiteren Argumenten, z. B. aus der BN-Einwendung, individuell ausbauen. Ihre Einwendung wird bis 30. September 2010 von der tschechischen Republik berücksichtigt.
Die Unterlagen können laut Bayerischem Umweltministerium bis 30. September von 9 bis 15 Uhr im Ministerium oder im Internet unter www.reaktorsicherheit.bayern.de eingesehen werden. Im selben Zeitraum werden die Unterlagen von den Landratsämtern der bayerischen Landkreise ausgelegt, die an die deutsch-tschechische Landesgrenze unmittelbar anschließen. Auch in den Kreisverwaltungsbehörden der kreisfreien Städte Hof, Passau und Weiden können die Unterlagen zu den üblichen Geschäftszeiten eingesehen werden.

Die Mustereinwendung

 

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