25 Jahre Rhönschafprojekt
Herden schwarzköpfiger Rhönschafe prägen heute das Landschaftsbild der Rhön. Vor 25 Jahren wäre die Schafrasse beinahe ausgestorben. Der großartige Erfolg des bundesweit als Vorbild anerkannten "Rhönschafprojekts" ist Anlass für ein Seminar und ein Fest.
Heute hat das Rhönschaf in seiner angestammten Heimat wieder richtig Fuß gefasst und gehört zum alltäglichen Bild. Das ist der Initiative des Würzburger Zoologieprofessors Gerhard Kneitz, dem Engagement des Bundes Naturschutz, aber auch der Unterstützung durch die Isler-Stiftung (Berlin), den Bezirk Unterfranken, durch viele Fachleute und großzügige Spender zu verdanken.
Aus dem einstigen Sorgenkind wurde ein Aushängeschild und Sympathieträger für die Rhön – ein Modellprojekt, das bis heute bundesweit als eindrucksvolles Vorbild dient, für die gelungene Symbiose von Ökonomie und Ökologie, von Naturschutz und Tourismus, aber auch von Landschaftspflege, Regionalvermarktung und Arbeitsplatzsicherung in einer ehemals benachteiligten Region.
Dieser großartige Erfolg ist Anlass für das Rhönschaf-Jubiläumsfest am 1. August 2010 am Schafstall bei Ginolfs. Mit dabei ist auch Bayerns Umweltminister Dr. Markus Söder.
Am Tag zuvor (31. Juli) findet zudem in Oberelsbach das Seminar "Landschaft mit Biss" statt. Hier werden die Chancen und Probleme des Rhönschafprojekts umfassend dargestellt und diskutiert. Als Beispiele dienen auch mehrere Beweidungsprojekte mit anderen Nutztierarten aus unterschiedlichen Regionen Bayerns.
Kommen auch Sie – feiern Sie mit und genießen Sie die Schönheiten und Köstlichkeiten der Rhön!
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