Bayerns letzte Moore brauchen Hilfe
90 bis 95 Prozent der bayerischen Moore sind bereits ausgetrocknet. Den restlichen fünf bis zehn Prozent droht das gleiche Schicksal. Mit den Mooren verschwindet der Lebensraum einer ganzen Reihe vom Aussterben bedrohter Tiere und Pflanzen. Zudem sind Moore Klimaschützer.
Durch das stetige Anwachsen der Torfschicht entziehen Moore der Atmosphäre riesige Mengen des Treibhausgases CO2. Ähnlich wie Auenwälder saugen sich die moorigen Feuchtgebiete bei Regen außerdem voll wie ein Schwamm - und leisten damit kostenlos den effektivsten Hochwasserschutz.
Der Bund Naturschutz rettete bereits das Murnauer Moos, Deutschlands bedeutendstes Moorgebiet. Jetzt müssen weitere Flächen folgen, zum Beispiel im Freisinger Moos, dem Waldmoor im Fichtelgebirge oder in Schwabens Mertinger Höll.
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