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Verkehr

Große Demonstration gegen den Transrapid

Kommen Sie zur Groß-Demo gegen den Transrapid: am 3. November um 11 Uhr am Karlsplatz (Stachus) in München!

Der Transrapid ist verkehrstechnisch überflüssig, hat keine Absatzmärkte, zerstört den Norden Münchens, verbraucht mehr Energie als die Alternativen, ist nicht zu bezahlen und wird außerdem von einer Mehrheit der bayerischen Bevölkerung abgelehnt.

Die hohen Kosten für den Bau der Strecke und der nicht Kosten deckende Betrieb bedeuten finanzielle Nachteile für andere Verkehrsmittel. Bayern braucht keinen Luxusflitzer, der wenigen nützt, sondern bessere öffentliche Verkehrsmittel für alle.

Das muss die Politik endlich berücksichtigen. Kommen Sie deshalb zur Demo und machen Sie klar, dass Sie gegen das unsinnige Prestigeprojekt Transrapid sind. Je mehr Menschen zur Demonstration kommen, umso weniger können die Politiker das ignorieren.

München, 3. November, 11 Uhr
Startplatz: Stachus
Schlusskundebung bis ca. 13 Uhr am Marienplatz

Mehr Info
Fakten und Hintergründe zum Transrapid


Rückfragen

Richard Mergner,
Landesbeauftragter
Bund Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 09 11 / 8 18 78 25
richard.mergner(at)bund-naturschutz.de

Dr. Christine Margraf
Leiterin Fachabteilung
Bund Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 089 / 54 82 98 89
christine.margraf(at)bund-naturschutz.de

 

Flughafen Hof

Neubau des Flughafens Hof-Plauen gestoppt

Im Juni gab das Luftamt Nordbayern bekannt, dass es den geplanten Neubau des Flughafens Hof ablehnt. Der BN hatte sich gegen das Bauvorhaben wegen fehlenden Bedarfs und nicht gesicherter Finanzierung ausgesprochen.

Damit geht eine Auseinandersetzung erfolgreich zu Ende, die seit Jahren die Region Hof spaltete und die finanziell angeschlagenen Gebietskörperschaften in den Ruin zu treiben drohte. Mit Gesamtkosten von 75 bis 80 Mio. € wäre zu rechnen gewesen.

Mit der Genehmigung zum Neubau wäre auch ein Signal verbunden gewesen, trotz aller Warnungen der UNO vor Folgen des Klimawandels an einem Ausbau des klimaschädlichsten Verkehrsmittels festzuhalten. "Die Ablehnung ist ein riesiger Erfolg für den Klimaschutz in Bayern", so Richard Mergner, Landesbeauftragter des BN.

Etwa 100 ha Fläche und damit Landschaft wären unwiederbringlich verbraucht, mindestens 61 ha Wald gerodet worden. Insofern ist die Ablehnung auch ein toller Erfolg für den Landschaftsschutz. "Bayerns Schönheit konnte hier bewahrt werden", so Mergner.

Mergner appellierte an die Staatsregierung, den sog. Plan B zur Modernisierung des bestehenden Flughafens mit Subventionen von über 17 Mio. € nicht weiterzuverfolgen, sondern die Finanzmittel in den Ausbau der Bahn, z.B. die marode, z.T. eingleisige und nicht-elektrifizierte Strecke Marktredwitz - Cheb (Eger) als Teil der Magistrale Nürnberg-Prag zu stecken.

Über elf Jahre hatten sich der damalige Kreisgruppenvorsitzende des BN in Hof, Udo Benker-Wienands und die ebenfalls im Vorstand aktive Nanne Wienands intensiv mit dem Neubauplan befasst und den Bedarf und die Solidität der Finanzierung bezweifelt. Ihnen gebührt genauso der Dank wie den 1.400 BürgerInnen, die mit ihrer Einwendung im Planungsverfahren mitgeholfen haben, das Projekt zu stoppen. Die Flughafengesellschaft Hof-Plauen GMBH aus Stadt und Landkreis Hof, Stadt Plauen und Landkreis Wunsiedel wollen den Bescheid vor Gericht anfechten. Der Klage wird jedoch wenig Aussicht auf Erfolg eingeräumt.


Rückfragen
Tom Konopka
Regionalreferent für Mittel- und Oberfranken
Bund Naturschutz in Bayern e.V.
Tel. 09 11 / 8 18 78 14
tom.konopka(at)bund-naturschutz.de

 

 

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