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Flughafen München: Subventionen für Flüge stoppen!

Der Staat hat 384 Millionen Euro in die Subventionierung von Fluggesellschaften gesteckt, um so einen Bedarf an einer höchst umstrittenen dritten Startbahn am Flughafen München vorzutäuschen. Das ist ein Skandal. Zudem hätte man mit dem Geld an anderer Stelle sehr viel Sinnvolles bewirken können. Die Subventionen müssen sofort aufhören. Unterschreiben Sie unseren Appell!

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Bei offiziellen Petitionen an den Bayerischen Landtag muss jeder Unterzeichner als real existierende Person identifizierbar sein. Der Landtag erkennt die Unterschriften daher nur an, wenn der Unterzeichner Namen und Adresse seines behördlich gemeldeten Wohnsitzes angibt.


Diesen Appell an den Bayerischen Landtag unterschreiben Sie

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten Sie zu beschließen, dass die Staatsregierung aufgefordert wird, über ihre Mehrheitsbeteiligung an der Flughafen München GmbH (FMG) dafür zu sorgen, dass die FMG ihr so genanntes Förderprogramm von Flugverbindungen umgehend einstellt.

Begründung: Die FMG hat unter verschiedenen Bezeichnungen seit 1994 nachweislich mindestens 384 Mio. Euro an Subventionen an Fluggesellschaften bezahlt. Ziel war die Förderung des Luftverkehrswachstums am Flughafen München.

Hierdurch konnten Billigfluglinien Flugtickets zu Dumpingpreisen anbieten. Sie wurden damit an den Flughafen München gelockt, während die FMG gleichzeitig einen vermeintlichen Bedarf für eine dritte Startbahn beschwor. Das Argument, dies sei „international üblich“, ist kein Grund, diese extrem klimaschädliche Fehlentwicklung mitzumachen.

Der Flugverkehr ist die klimaschädlichste Art der Fortbewegung. Die Förderung des Wachstums widerspricht eindeutig den Zielsetzungen des Freistaates zum Klimaschutz (Reduktion des CO2-Ausstosses bis 2050 um 80 bis 95 Prozent). Mit der Streichung dieser Subventionen könnte sehr viel für den Klimaschutz getan werden. Die Entscheidung liegt ausschließlich bei den drei Gesellschaftern. Statt in die Subventionierung von teilweise existierenden Flugverbindungen, würde das gesparte Geld in die Haushalte der Gesellschafter fließen.

Die Subventionierung des Luftverkehrs führt in der Umgebung des Flughafens München zu einem verstärkten Ausstoß an Schadstoffen, wie ultrafeine Partikel oder Stickoxide und einer erhöhten Belastung der Bevölkerung mit Lärm. Es kann nicht sein, dass die höhere Belastung der Bevölkerung von einer staatlichen Gesellschaft subventioniert wird.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Name und Ihre Adresse


Dritte Startbahn: unnötig und schädlich

Der Bau einer dritten Startbahn am Flughafen München betrifft ganz Bayern. Er schadet Mensch, Natur und Klima, ohne dass es einen Bedarf an einer weiteren Startbahn gäbe und ohne dass die Region oder Bayern davon profitieren würden. Die Flughafen München Gesellschaft (FMG) will den Airport vielmehr zu einem Drehkreuz für Umsteiger ausbauen und setzt auf ein künstliches Wachstum.  

Die Folgen einer dritten Startbahn: Die Lebensqualität der Menschen in der Region sinkt, die Belastungen für ihre Gesundheit steigen, die unersetzliche Moorlandschaft des Erdinger Mooses mit ihren vielen bedrohten Tieren wird schwer geschädigt. Die Klimalasten nehmen zu, die Bürger bekommen als Steuerzahler ein hohes finanzielles Risiko aufgebürdet und die Gefahr eines Flugzeugunfalls über den Atomkraftwerken bei Landshut nimmt zu.

Mit der Subventionierung von Fluggesellschaften täuscht der Staat einen Bedarf an der dritten Startbahn vor. Das geht nicht an. Unterschreiben Sie deshalb jetzt unseren Appell an den Bayerischen Landtag!

Alles über die dritte Startbahn am Flughafen München erfahren Sie auf www.keine-startbahn3.de