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Dritte Startbahn: überflüssig und schädlich

Der Bau einer dritten Startbahn am Flughafen München betrifft ganz Bayern. Er schadet Mensch, Natur und Klima, ohne dass es einen Bedarf an einer weiteren Startbahn gäbe und ohne dass die Region oder Bayern davon profitieren würden.

Die Flughafen München Gesellschaft (FMG) will den Airport vielmehr zu einem Drehkreuz für Umsteiger ausbauen und setzt auf ein künstliches Wachstum. Bis heute gibt es kein offizielles Finanzierungskonzept für den Bau der dritten Startbahn. Bayerische Fluggäste haben nichts von einer dritten Startbahn, der Urlaubsflug oder die Geschäftsreise sind auch mit zwei Bahnen gesichert. Letztlich haftet der Steuerzahler für den Luxusausbau, den niemand braucht.

Die Anzahl der Flüge sinkt, die Kapazitäten der beiden vorhandenen Start- und Landebahnen sind noch lange nicht ausgeschöpft, die aktuellen Flugpläne zeigen keine Trendänderung: Es gibt keinen Bedarf und damit auch keinen Grund, die dritte Startbahn zu bauen. Doch die Natur würde leiden: Vom ökologisch besonders wertvollen Erdinger Moos würden etwa 3.500.000 Quadratmeter, eine Fläche größer als der Tegernsee, unter Beton verschwinden. Seltene Tiere und Pflanzen verlören eines ihrer letzten Rückzugsgebiete.

Mehr zu Bedarf, Finanzierung, Naturzerstörung und politischen Hintergründen finden Sie hier: www.dritte-startbahn-stoppen.de/die-fakten