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Rettet den Luchs: Häufig gestellte Fragen

Warum wurde Luchsin Tessa grausam vergiftet? Warum musste eine andere, trächtige Luchsin durch die Kugel eines Wilderers sterben? Warum werden den Luchsen sogar die Beine abgehackt? Der Luchs kehrt er erst seit Kurzem wieder zurück in seine alte Heimat Bayern und schon droht die Wilderei die streng geschützte Tierart hierzulande erneut auszurotten. 

BUND Naturschutz: Stoppt die Wilderer, rettet den Luchs!

Wer hat die Mordserie an Luchsen im Bayerischen Wald begangen? Warum bleibt die Suche nach den Tätern erfolglos, obwohl es Hinweise gibt, dass diese bekannt sind? Diese Fragen blieben bislang unbeantwortet. Die Polizei vor Ort scheint überfordert und befangen, die Täter fühlen sich sicher und machen immer weiter.

Das Gebiet um den Nationalpark Bayerischer Wald, speziell die Arber-Region, gilt als „Bermudadreieck für Luchse“. Die schönen Katzen überleben nur im Nationalpark, wandern sie ab, verschwinden sie spurlos. Manche findet man, tot. Zuletzt waren es zwei Luchse auf einmal. Ihre abgeschnittenen Vorderpfoten haben die Wilderer absichtlich so in den Wald gelegt, dass man sie finden musste. Damit verhöhnen die Täter die Bemühungen um den Schutz der extrem seltenen Katze ebenso wie die Menschen vor Ort, die stolz darauf sind, dass der Luchs bei ihnen lebt.

Was ist geschehen?

Seit Jahren verschwinden im Bayerischen Wald Luchse. Manche werden gefunden: erschossen, vergiftet, verstümmelt. Und auch andere seltene und geschützte Tierarten werden in Bayern gewildert: Wildkatzen, Biber, Fischotter, Greifvögel. Für diese ohnehin sehr seltenen Tierarten ist das eine Katastrophe.

Erschossener Luchs im Bayerischen Wald bei Bodenmais

Im Frühjahr 2012 hat ein Unbekannter im Bayerischen Wald die Luchsin Tessa vergiftet. Der Kadaver der Katze, die im Rahmen eines Forschungsprojekts mit einem Sender ausgestattet worden war, war nahe dem Ort Rinchnach entdeckt worden. Der Täter benutzte Carbofuran, ein hierzulande verbotenes Gift, das Wilderer weltweit für ihre Untaten verwenden – zum Beispiel auch in Afrika, um damit Löwen zu töten. Im Jahr 2013 schoss ein Unbekannter bei Bodenmais eine trächtige Luchsin ab, die gerade drei Junge austrug. Den Leichnam der Luchsin legte der Täter so an einen Weg, dass er gefunden werden musste.

Im Mai 2015 dann eine neue Eskalationsstufe: Bei Lam findet ein Mitarbeiter des bayerischen Luchsprojektes vier abgeschnittene Vorderbeine von Luchsen im Wald. Wie eine Untersuchung zeigte, handelte es sich um die Beine von zwei wildlebenden Luchsen. Einer der beiden wies zudem Narben eines früheren Beschusses auf. Es waren die abgetrennten Vorderbeine die Überreste von Leo und Leonie, einem Luchspärchen, das sich erst kürzlich in dem Waldgebiet niedergelassen hatte. Das Vorgehen der Wilderer ist an Abscheulichkeit nicht zu überbieten und stellt einen der schwersten Fälle von Artenschutzkriminalität in Bayern dar. Wer auch immer die Luchsbeine im Wald deponiert hat – er hat es getan, um ein makabres Zeichen gegen die Rückkehr des Luchses und alle Luchsfreunde zu setzen. Dieses Verhalten zeugt von blankem Hass gegen den Luchs.

Auch ohne die Leichname der Tiere zu finden, verschwinden immer wieder Luchse im Bayerischen Wald. Und zwar so viele, dass dies mit natürlicher Sterblichkeit oder Verkehrsunfällen nicht zu erklären ist. Das ist in mehreren Studien nachgewiesen. Hier sind vorsätzlich Menschen am Werk, die jeden Respekt vor der Schöpfung verloren haben, die mit ihrer Wilderei eine ganze Tierart an den Rand des Abgrunds drängen. Dabei gibt es überhaupt nur zwanzig bis dreißig Luchse in ganz Bayern.

Neben dem Luchs trifft es auch andere Tierarten, zum Beispiel den extrem scheuen und seltenen Fischotter. So wurde etwa bei Cham im Februar 2014 ein Fischotterweibchen zusammen mit seinem Jungen ertränkt. In Unterfranken vergifteten Unbekannte binnen kurzer Zeit ein Dutzend Greifvögel. Immer wieder gibt es solche Meldungen. Bisher wird der Wilderei kaum Einhalt geboten. Von den Luchsmördern ist bis heute keiner ermittelt und gefasst. Die Behörden vor Ort sind überfordert, befangen oder schlicht desinteressiert.

Die Täter fühlen sich sicher und machen immer weiter. Das muss ein Ende haben. Wir brauchen in Bayern endlich eine überörtliche Ermittlungseinheit gegen Wilderei – so wie sie es zum Beispiel in Österreich, Italien, Großbritannien oder auch Nordrhein-Westfalen längst gibt. 

Wer tut so etwas und warum?

Einen Luchs aufzuspüren ist sehr schwer. Das setzt genaue Ortskenntnis voraus. Um den Luchs zu erschießen, braucht man eine Waffe und Erfahrung im Umgang mit ihr. Diese Voraussetzungen grenzen den Kreis der Verdächtigen stark ein.

Wer tötet die Luchse im Bayerischen Wald? Wer sind die Wilderer?

Was könnte jemanden dazu antreiben, eines der schönsten und seltensten Tiere Deutschlands zu erschießen und damit eine Straftat zu begehen? Als Antwort bekommt man gelegentlich Sätze zu hören wie: „Das ist mein Revier. Hier jage ich und sonst niemand.“ Oder: „Das ist unser Wald, wir wollen hier keine wilden Tiere“. Sicher begrüßen viele Jäger den Luchs in ihrem Revier und freuen sich aufrichtig über seine Anwesenheit. Manche Jäger aber sehen in einem Beutegreifer wie dem Luchs eine unliebsame Konkurrenz um „ihr“ Wild. Sie sind getrieben von einem regelrechten Beuteneid und einer tiefen Abneigung gegen Beutegreifer wie den Luchs.

Rational ist das nicht. Kein Mensch braucht die Rehe, die ein Luchs wildert, um selbst satt zu werden. Der Luchs hingegen muss die Rehe jagen, um zu überleben – so wie er es schon seit Tausenden von Jahren tut, ohne dass es den Rehpopulationen schadet. Das Argument mancher Jäger, der Luchs „fresse den Wald leer“, ist Unsinn. Gerade in jenen Revieren des Bayerischen Waldes, in denen die Luchse geschossen wurden, waren der Baumverbiss durch Rehe und die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Wild besonders hoch – und zwar während die Luchse noch lebten. Das beweisen mehrere Studien eindeutig. Der Luchs frisst niemandem etwas weg.

Neben der Anti-Beutegreifer-Mentalität geht es auch um die Jagd nach einer seltenen und verbotenen Trophäe. Ein selbst geschossener und sorgfältig präparierter Luchs gilt manchem als besonderer Schatz. Nicht zuletzt kann dem Luchs auch sein Pelz zum Verhängnis werden, so dass hinter einzelnen Luchsmorden auch finanzielle Interessen stecken könnten.

In jedem Falle stellt das Töten eines Luchses eine Straftat dar. Der Luchs ist strengstens geschützt, er ist eines der seltensten Tiere Bayerns. Im ganzen Freistaat gibt es überhaupt nur zehn bis zwanzig Luchse. Und für die soll hier kein Platz sein? 

Weshalb wurden die Täter noch nicht gefasst?

Das Gebiet um den Nationalpark Bayerischer Wald, speziell die Arberregion, gilt als „Bermudadreieck für Luchse“. Immer wieder verschwinden die großen Katzen hier plötzlich. Manchmal findet man die Kadaver. Da müsste es doch eigentlich möglich sein, den Indizien nachzugehen und die Taten aufzuklären?! 

Getötete Luchse im Bayerischen Wald: Die Polizei blieb bisher erfolglos.

Zudem ist der Kreis der Verdächtigen begrenzt, da es sehr schwer ist, einen Luchs aufzuspüren und zu töten. Dafür braucht man genaue Ortskenntnis und muss mit einer Waffe umgehen können. Dennoch wurde bis heute kein Täter ermittelt.

Die örtliche Polizei scheint überfordert oder befangen. Artenschutzdelikte sind meist komplizierte Fälle, für die eine spezielle Ausrüstung und ein spezifisches Know-How erforderlich sind, über die die örtlichen Polizeidienststellen jedoch nicht verfügen. Vor allem aber sind die ermittelnden Beamten oft selbst Jäger. Die beauftragten Polizisten müssen dann vor Ort, meistens noch in ihrem eigenen lokalen Jägerkreis (Hegering), gegen ihre Freunde und Bekannten ermitteln. Eine Befangenheit liegt nahe.

Dies wird auch durch Aussagen der Polizei selbst untermauert. So sprach der zuständige Polizeisprecher im Fall der erschossenen Luchsin zuerst von einer ermittelten Schrotgröße von zwei Millimetern, einem Sportschützenschrot. Tatsächlich wurde die Korngröße aber erst festgestellt, nachdem sich der Beamte geäußert hatte. Das Ergebnis der Untersuchung: Es handelte sich um Munition mit 3,5 Millimetern Korngröße – ein Jagdschrot. Die Polizei informierte also offensichtlich bewusst falsch. Sollte hier von einem Jäger als Täter abgelenkt werden? 

Unglücklich waren auch die Aussagen des für die Fälle der vergifteten und der erschossenen Luchsinnen zuständigen Polizeibeamten, der vor der Kamera zugab, er habe weder die beiden toten Luchse noch die beiden Tatorte selbst gesehen. Journalisten hatten im Fall der vergifteten Luchsin Tessa zudem herausgefunden, dass der Täter zumindest in bestimmten Kreisen sehr wohl bekannt sei, aber gedeckt wurde. Angesichts dessen stellt sich die Frage, in wieweit die Polizei und die Staatsanwaltschaft vor Ort bislang ernsthaft und zielführend ermittelt haben.

Aus Jägerkreisen ist leider kaum Hilfe zu erwarten. Dabei gibt es natürlich Jäger, die die Anwesenheit des Luchses ausdrücklich begrüßen und sich aufrichtig freuen, wenn ein so seltenes Tier ihr Revier als Bleibe wählt. Zwei Journalistinnen des Bayerischen Rundfunks hatten sich mit Jägern in Verbindung gesetzt, die bereit gewesen wären, mit ihnen über die Luchsmorde zu sprechen. Doch auf einmal war Funkstille, alle Termine wurden abgesagt. Ein Jäger hängt einen anderen eben nicht hin. 

Die Leute, mit denen die Journalisten letztlich sprechen konnten, hatten durchwegs Angst. Sie wollten in der Zeitung oder im Fernsehen nicht persönlich mit ihren Aussagen auftauchen. Wenn überhaupt, waren sie nur bereit, anonym etwas zu sagen. Die Bürger wollen nicht „petzen“ und dafür im Ort ausgegrenzt werden. Ein Informant befürchtete sogar, man zünde ihm sonst das Haus an, ein anderer sagte „Ich habe Angst, dass die mir meinen Hund vergiften“. Keiner spricht, die Ermittlungen verlaufen im Sande. In Folge dessen fühlen sich die Täter sicher und machen immer weiter, verhöhnen die Schutzbemühungen sogar. 

Hier geht es um ein gesetzloses Treiben, das sowohl dem Ansehen der Region und der Menschen vor Ort als auch der Natur schadet. Dem müssen wir endlich Einhalt gebieten. Nur eine überregionale Sonderermittlungseinheit der Polizei kann noch helfen. 

Was sagen die Menschen vor Ort dazu?

Die große Mehrheit der Bürger vor Ort steht auf der Seite des Luchses, sie freut sich über seine Präsenz in den Wäldern und identifiziert ihre Heimat auch über den Luchs.

Im Bayerischen Wald wirbt man mit dem Luchs.

Der Tourismus profitiert von der Anwesenheit von Europas größter Katze: Man wirbt mit dem Luchs; die Touristen kommen, weil sie die Naturnähe einer Region suchen, die etwas so Seltenes wie den Luchs bietet. 

Luchsgegner gibt es im Bayerischen Wald nur sehr wenige. Sie bringen aber die Region und die Menschen dort in Verruf und schaden dem Tourismus. Sollen wir uns von ein paar Fanatikern die ganze Region madig machen lassen?

Wir müssen uns vor Ort in unserem eigenen Interesse wehren, die Dinge klarstellen und bei der Aufklärung konkret mithelfen. Die Täter zu decken, ist der falsche Weg. Das macht alles nur immer noch schlimmer. Es braucht einen Aufstand der Anständigen, die das Ansehen der Region retten und die Luchse schützen.

Bayern muss Luchsland bleiben, die Täter müssen beim Namen genannt werden. Als Ansprechpartner eignet sich dafür am besten eine überregionale und unbefangene Sondereinheit der Polizei, wie es sie zum Beispiel in Österreich, Italien, Großbritannien oder auch Nordrhein-Westfalen längst gibt.

Was macht der BUND Naturschutz?

Einst war der Luchs in Bayern ausgerottet. Dass die wunderbare Katze überhaupt wieder durch unsere Wälder streift, geht auf das Engagement des BUND Naturschutz zurück. Wir haben den Luchs in Bayern wieder heimisch gemacht und halten bis heute unsere schützende Hand über ihn. Bayern muss Luchsland bleiben!

Luchs-Familie

150 Jahre lang war der Luchs aus unseren Wäldern verschwunden. Seit sechs Menschengenerationen haben wir verlernt, mit der attraktiven Tierart umzugehen. Jetzt pirscht das „Pinselohr“ seit einigen Jahren wieder durch bayerische Wälder. Und obwohl ihn nur wenige je zu Gesicht bekommen, bewegt der Luchs die Gemüter. Noch ist der Weg offenbar lang, bis der einsame Wanderer Luchs sicher bei uns angekommen ist. Denn leben muss der Luchs in unseren Wäldern, aber heimisch werden muss er in unseren Köpfen und Herzen.

Das ist unser Ziel, dafür treten wir ein. Wir klären über den Luchs auf und informieren die Bevölkerung über seine Lebensweise. Zusammen mit anderen Verbänden tragen wir das bayerische Luchsprojekt. Damit wollen wir unbegründete Ängste in der Bevölkerung und bei Grundbesitzern abbauen. Auch an der Basis der Jägerschaft braucht es noch viel Überzeugungsarbeit. Bei Fragen beraten wir Bürger, Förster und Jäger über den Umgang mit dem Luchs. Unsere Kreisgruppen vor Ort stehen als Ansprechpartner bereit. Sie nehmen an Diskussionsrunden teil und informieren die Öffentlichkeit über die wunderbare und scheue Waldkatze.

Kommt es zu seltenen Schadensfällen bei Viehhaltern, springt der Wildtierfonds mit finanzieller Hilfe ein. Träger des Fonds sind neben dem BUND Naturschutz der WWF, der Landesbund für Vogelschutz (LBV) und die Wildlandstiftung des Bayerischen Jagdverbandes.

Im Falle der illegal getöteten Luchse haben wir Anzeige erstattet und immer wieder auf eine konsequente Ermittlungsarbeit gedrängt. Um die Täter zu fassen, haben wir zudem mit anderen Verbänden bis zu 20.000 Euro Belohnung ausgesetzt. Damit es endlich ernsthafte und effektive Ermittlungen gibt, setzen wir die Politik unter Druck. 

Angesichts der aktuellen Lage ist all das aber offensichtlich nicht genug. Die Bevölkerung muss sich mit dem Luchs solidarisieren. Und wir brauchen eine effektive Ermittlungseinheit gegen Wilderei. Nur dann werden die Luchsmorde ein Ende haben.

Wie geht es weiter?

Je mehr Menschen mit ihrer Unterschrift für den Luchs eintreten, umso größer wird der Druck auf die Politik, endlich etwas zu unternehmen. Helfen Sie dem Luchs, unterstützen Sie ihn mit Ihrer Unterschrift!

Nur großer öffentlicher Druck kann die Regierung offenbar dazu bewegen, dem Luchs ein Überleben in Bayern zu sichern. Je mehr Unterschriften wir dem Ministerpräsidenten übergeben können, umso eher wird er erkennen: Die Bayern wollen den Luchs, auch die Menschen im Bayerischen Wald, selbst die meisten Jäger. Es sind lediglich ein paar Fanatiker, die sich am Luchs vergehen. Ihr Morden ist ein gesetzloses Treiben, das Bayern schlecht zu Gesicht steht und dem die sowohl die Bevölkerung als auch die Regierung Einhalt gebieten muss.

Damit die Ermittlungen gegen die Täter endlich effektiv verlaufen, braucht Bayern wie Österreich, Italien, Großbritannien oder Nordrhein-Westfalen eine Sonderermittlungseinheit gegen Wilderei. Nur dann gibt es Hoffnung für den Luchs.

Wie lebt der Luchs?

Seit den 1980er-Jahren schleichen wieder Luchse durch die bayerischen Wälder. Noch sind es aber zu wenige, um von einer sicheren Zukunft zu sprechen. Jetzt geht es darum, den Pinselohren mehr Lebensraum zuzugestehen und sie vor illegaler Verfolgung zu schützen.

Lebensweise des Luchses

Luchse sind „Heimlichtuer“. Sie brauchen störungsarme, deckungsreiche Rückzugsgebiete mit ausreichend Beute. Deshalb lieben sie große, geschlossene Waldgebiete. Doch auch in Kulturlandschaften mit einem kleinräumigen Wechsel von Feld und Wald fühlen sie sich wohl. Denn gerade dort gibt es viele Rehe.

Luchse sind vor allem in der Dämmerung und nachts unterwegs. Dabei ist der Luchs ist ein Einzelgänger. Nur während der Paarungszeit von Februar bis März, der sogenannten Ranzzeit, suchen sich Katze und Kuder in ihrem großen Revier.

Kuder, die männlichen Tiere, beanspruchen Reviere von 200 bis 400 Quadratkilometer. Die Kätzinnen begnügen sich mit 50 bis 150 Quadratkilometer. Das sind riesige Gebiete. Zur Verdeutlichung: Ein Kuder braucht drei bis sechs Wochen, um sein Revier zu durchwandern.

Diese Revieransprüche sind auch der Grund dafür, warum das Vorkommen des Luchses in Bayern nicht allein auf Schutzgebiete beschränkt bleiben kann. Diese allein wären für eine auf Dauer überlebensfähige Population viel zu klein. In ganz Bayern leben derzeit überhaupt nur zehn bis zwanzig Luchse - zu wenige, um von einer sicheren Zukunft zu sprechen.

Bis der einsame Wanderer tatsächlich sicher bei uns angekommen ist, hat er noch einen weiten Weg vor sich. Engstirnigkeit und uralte Vorurteile verhindern, dass das schöne Tier im Freistaat richtig Fuß fasst.

Was kann ich tun?

Der BUND Naturschutz kämpft um das Überleben des Luchses in Bayern. Doch nur mit Ihrer Hilfe werden wir erfolgreich sein. Der Luchs braucht Sie.

Luchs

Der Einsatz für den Luchs kostet uns viel Geld. Als unabhängiger Anwalt der Natur sind wir auf Spenden angewiesen. Bitte helfen Sie uns mit einer 
Spende für den Luchs

Sie verbringen Ihren Urlaub im Bayerischen Wald? Dann sprechen Sie Ihre Gastgeber auf die Luchsmorde an. Sagen Sie ihnen, dass der Luchs für Sie zum Bayerischen Wald gehört und Sie gerade auch deswegen hier sind.

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