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Schneekanonen - Aufrüstung gegen die Natur

Klimaerwärmung macht Beschneiungsanlagen unsinnig  

Weniger Schnee bei weiterem Ausbau der Skigebiete: die Schneesicherheit in den bayerischen Alpen und Mittelgebirgen läuft der Kommerzialisierung des Schisports entgegen. Seit den 80er Jahren fielen immer mehr Schiveranstaltungen dem Schneemangel zum Opfer. Eine Aufrüstungswelle mit Beschneiungsanlagen soll Abhilfe schaffen.
Klimaforscher sagen jedoch voraus, dass bis Ende des nächsten Jahrhunderts die Winter um 3 bis 4 Grad wärmer werden sollen.

Schneekanonen: ja oder nein
Man muss einer künstlichen Beschneiung entweder zustimmen und sich aller negativen Konsequenzen bewusst sein, oder man muss sie ablehnen. Mittelwege sind nach den Erfahrungen der Vergangenheit unmöglich.

Der Bund Naturschutz nimmt Stellung
Lesen Sie die ausführliche >>> Position des Bundes Naturschutz zu Schneekanonen (PDF-Datei 62 kB).
Das Positionspapier enthält im Anhang eine Übersicht der Beschneiungsanlagen in den bayerischen Alpen.
Sehen Sie dazu auch den letzten Stand von Dezember 2003 >>>Schneekanonen in den Bayerischen Alpen (PDF-Datei 19 kB).

Die wichtigsten Forderungen des BN sind:

  • Verzicht auf weitere Beschneiungsanlagen und den Ausbau vorhandener
  • Sperrung von Pisten bei unzureichender natürlicher Schneelage
  • Einführung von Raumordnungsverfahren für Neubau und Ausweitung von Beschneiungsanlagen
  • Erstellen von Ökobilanzen und Umweltverträglichkeitsprüfungen für bestehende Anlagen
  • Verlagerung von öffentlichen Fördermitteln auf neue Urlaubsformen im Winter und Entwicklung regionaler Urlaubsprofile

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