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Bildergalerie: Einblick in die Hölle

Die Hölle hat ihren Namen von dem früher kilometerweit zu hörenden Brüllen des Wassers zwischen den riesigen Felsblöcken. Von diesem Naturereignis ist heute aufgrund der Nutzung des Wassers für die Energieerzeugung leider nichts mehr zu hören. Dennoch ist die Hölle einen Besuch wert, zumal die BN-Kreisgruppe Regensburg dafür sorgte, dass zumindest wieder deutlich mehr Wasser durch das Naturschutzgebiet fließt als noch vor einigen Jahren.

Nur zur Zeit der Schneeschmelze bekommt man einen Nachklang von jenem "Gebrülle" zu hören, das in historischen Schilderungen beschrieben wird und von dem Schlucht ihren Namen "Hölle" hat (Fotos: Peter Streck).

Mit welcher Rücksichtslosigkeit und Eigenmächtigkeit die Höllbachkraftwerke dem Höllbach seit Jahrzehnten das Wasser abgraben, ist kaum zu glauben. Das Ergebnis: Vom Wasser blieb nur ein kleiner Rest, das Tosen ist verschwunden, die Hölle verschlammte (Fotos: Winfried Berner).

Immerhin konnte der BUND Naturschutz erreichen, dass heute wieder etwas mehr Wasser durch die Hölle fließt. Zwar reicht das Naturerlebnis nicht an frühere Verhältnisse heran, doch bietet der Wanderweg durch die Hölle dank des Labyrinths aus gewaltigen Granitblöcken noch immer starke Eindrücke (Fotos: Winfried Berner).