MenuBUND Naturschutz in Bayern e. V.

Aktuelles


Demo gegen HGÜ SüdOstLink in Redwitz am 16.11.2018

Wir benötigen keine Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung HGÜ SüdOstLink in Bayern.

Weniger neue Übertragungsleitungen, mehr Klimaschutz und Dezentrale Energiewende!
• mit dezentraler, flexibler Energieerzeugung
• in der Hand von Bürger*innen und Kommunen

Am 16. November 2018 besucht uns Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in Redwitz ander Rodach, Landkreis Lichtenfels: 11:00-13:00, Feuerwehrhaus Redwitz, An der Kläranlage1, 96257 Redwitz an der Rodach. Herr Altmaier will mit uns, so seine Ankündigung,sprechen über Netzausbauprojekte in der Region, insbesondere über den "Ostbayernring".

Wir wollen mit Herrn Altmaier v.a. sprechen über HGÜ SüdOstLink. Wir wollendemokratisch deutlich machen - die zentralistischen Energieplanungen mitHGÜ SüdOstLink und HGÜ SüdLink sind Sackgassen!Der Landkreis Lichtenfels ist bereits mit Großbauprojekten überlastet

Bitte kommen Sie zur gemeinsamen Kundgebung
• BUND Naturschutz in Bayern e.V., Kreisgruppe Lichtenfels
• BUND Naturschutz in Bayern e.V., Landesverband Bayern
• Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost Trasse

Freitag 16.11.2018 um 10.30
Redwitz an der Rodach, Landkreis Lichtenfels
Um das Feuerwehrhaus,
An der Kläranlage 1, 96257 Redwitz an der Rodach.

Dezentral geht's einfacher, preiswerter und umweltfreundlicher.

Nur eine Optimierung der Verteilnetze (Strom und Gas) und die massive Investition inSpeichertechniken kann die dezentrale Energieversorgung sicherstellen.

Deshalb fordern wir:
• Den sofortigen Stopp des aktuell zentralistischen und intransparentenPlanungsverfahrens zur Netzentwicklung (NEP)!
• Eine grundlegende Neuerstellung einer gemeinsamen Strom- und Gas-Energienetzplanung!
• Dezentrale und regionale Energiekonzepte umsetzen!
• Neues Strommarktdesign zur Minimierung des Übertragungsnetz-Ausbaus!
• Ausbau und Erdverkabelung der regionalen Verteilnetze!
• Vorrang für dezentrale Energiekonzepte in Bürger*innenhand!
• Konkrete Programme, bei denen Energieeinsparung und regionale Erzeugungvon Strom aus Wind- und Sonnenenergie, die mit Batteriespeichern, Biomasse undKraft-Wärme-Kopplung eine hohe Versorgungssicherheit mit Flexibilität und hoherEffizienz bieten!

www.bund-naturschutz.de/energie/publikationen.html, "Rund um das Thema Dezentralität"

Anton Reinhardt
Vorsitzender Kreisgruppe Lichtenfels
BUND Naturschutz in Bayern, e.V.

Dr. Herbert Barthel
Referent für Energie und Klimaschutz
BUND Naturschutz in Bayern, e.V.


Klimademos in Köln und Berlin

Großdemos in Köln und Berlin

Am 1. Dezember geht es gleich doppelt ums Klima:

Im polnischen Katowice wird die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt, in Berlin legt die Kolhekommission ihren Fahrplan zum Kohleausstieg vor.

Das Klimaschutzziel 2020? Aufgegeben.
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien? Ausgebremst.
Der Ausstieg aus der Kohle? Aufgeschoben.

Die Bundesregierung, die in der internationalen Klimapolitik einmal Antreiberin war, droht endgültig zur Bremserin zu werden.

Das wollen und werden wir ändern. Zusammen mit vielen tausend Menschen. Am 1. Dezember in Köln, vor den Toren des größten Braunkohlereviers Europas, und in Berlin, vor der Haustür der Bundesregierung. Wir rufen all den Verzagten in der Bundesregierung und der Kohlekommission zu: Wir müssen die weitere Erderhitzung stoppen und dafür den sozialverträglichen Kohleausstieg schnell und kraftvoll beginnen!

Hier den vollständigen Aufruf des Bündnisses lesen

Von Nürnberg aus wird am 01.12. ein Bus über Erlangen nach Berlin fahren.
Hier gibt es die Infos zum Bus

Ab Deggendorf wird am 01.12. ein Bus fahren über Regensburg, Schwandorf/Wackersdorf, Weiden und Thierstein nach Berlin fahren.
Hier gibt es die Infos zum Bus



Klimanothilfeplan des BUND

Pressemitteilung vom 08. August 2018

Berlin/Nürnberg: Durch die klimapolitische Untätigkeit der Bundesregierung verschärft sich die Klimakrise weltweit - auch in Deutschland. Die mit der aktuellen Hitzewelle verbundenen Umweltprobleme machen ein schnelles politisches Eingreifen notwendig. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert daher von der Bundesregierung umfassende Klima-Nothilfemaßnahmen in den Bereichen Energie, Verkehr, Landwirtschaft, Natur- und Gewässerschutz. Um die deutschen Klimaziele wie versprochen bis 2020 so weit wie möglich zu erreichen, müsse Bundeskanzlerin Angela Merkel von ihren Ministerien jetzt Sofortmaßnahmen einfordern. Ein entsprechendes Forderungspapier veröffentlichte der BUND heute anlässlich einer Pressekonferenz in Nürnberg.

"Die Bundesregierung muss aufhören, den Klimaschutz auf später zu verschieben. Lösungen liegen auf dem Tisch", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Angesichts der Hitzewelle, die aktuell vielerorts zu einem Fischsterben und zu dramatischen Auswirkungen auf die Landwirtschaft führe, zeige sich auch, dass Deutschland auf die Auswirkungen der Klimakrise nicht ausreichend vorbereitet sei. "Eine politische Sommerpause kann sich die Bundesregierung nicht leisten. Jetzt müssen Lösungen präsentiert werden, wie Deutschland seinen immensen CO2-Ausstoß in den Bereichen Energie, Verkehr und Landwirtschaft reduziert", sagte Weiger.

Im Energiesektor sieht der BUND die am schnellsten wirksame Maßnahme in der Abschaltung der klimaschädlichsten Kohlekraftwerke. Außerdem müsse für eine deutliche Reduktion des absoluten Energieverbrauchs gesorgt werden. Im Verkehrsbereich fordert der BUND unter anderem die Einführung eines generellen Tempolimits auf Autobahnen, die Abschaffung der steuerlichen Besserstellung von Dieselkraftstoff, eine generelle Erhöhung der Energiesteuer auf fossile Kraftstoffe und eine deutliche Erhöhung der Kfz-Steuer für Spritschlucker. Wirksame Sofortmaßnahmen seien auch im Bereich Landwirtschaft notwendig, vor allem eine Abkehr der Bundesregierung von ihrer Exportstrategie bei Billigfleisch. Dies könne durch die sofortige Reduktion der Fleischproduktion von aktuell 117 Prozent auf das Niveau des Selbstversorgungsgrades erreicht werden, so der BUND.

Eine besonders wirksame Klimaschutzmaßnahme sei die Renaturierung und Reaktivierung von Mooren, Auen und Feuchtgebieten durch einen Bundesnetzplan Biotopverbund, sagte der Vorsitzende des BUND Naturschutz, Richard Mergner. "Dadurch werden der Wasserhaushalt der Landschaft verbessert, Emissionen klimaschädlicher Gase verhindert und die Auswirkungen extremer Niederschläge sowie Dürren abgemildert", so Mergner.

Angesichts des aktuellen Fischsterbens, das mittlerweile die Artenvielfalt in der Elbe, im Rhein und in zahlreichen Seen und Flüssen in Nord- und Südwestdeutschland bedroht, fordert der BUND einen Stopp und die Rücknahme von Ausnahmegenehmigungen zur Einleitung von warmem Kühlwasser in aktuell ohnehin schon überhitze Flüsse.

Forderungspapier des BUND zur Klima-Nothilfe (PDF)


Ausstellung Energiewende

Entdecken Sie alles rund um Energiesparen, Energieeffizienz und Ausbau der erneuerbaren Energien!
Einzelheiten zur Aussstellung können Sie sich gerne auf unserer Ausstellungsseite anschauen.


Energiespardorf Bayern

Das ENERGIESPARDORF BAYERN ist bereits in fünf Planungsregionen in Bayern aktiv.


BUND Naturschutz Zeitzeugen

Babs Günther: Mein Engagement gegen das AKW Grafenrheinfeld

Marianne Laepple: Widerstand gegen die Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf


Resolution Atomstandort Lingen nicht länger tolerieren

Wir unterstützen die Resolution
Atomstandort Lingen nicht länger tolerieren!
AKW "Emsland" und Brennelementefabrik Lingen sofort stilllegen