MenuBUND Naturschutz in Bayern e. V.

BN und BUND Positionen, Forderungen und Stellungnahmen zur Energiepolitik

Die Nutzung erneuerbarer Energien muss sich in eine ganzheitliche Betrachtung der Wirkung auf Natur und Umwelt einfügen.

Der Bund Naturschutz in Bayern e. V. hat zu den Erneuerbaren Energien aus Biogas, Sonne, Wind und Wasser Stellung bezogen und in Positionspapieren Kriterien zur umwelt- und naturverträglichen Nutzung aufgestellt.

 BN-Positionen und -Stellungnahmen:

BN-Arbeitspapiere:

Weitere Positionen werden erarbeitet bzw. überarbeitet. (Stand: März 2014)

Energiewende dezentral und regional - Fachtagung am 28.10.2016:

Anhörung im Bayerischen Landtag zur Änderung der Bayerischen BO -
Abstände von Windkraftanlagen (Juli 2014):

Expertenanhörung im Wirtschaftsausschuss zu Abständen von Windrädern
BN Stellungnahme zur Änderung der BayBO

BUND-Positionen und -Stellungnahmen:

Zu den Erneuerbaren Energien aus Biomasse, Geothermie, Wasser und Windkraft  stehen Ihnen Positionen des BUND zur Verfügung. 

Zu aktuellen energiepolitischen Themen stehen Ihnen die Stellungnahmen, Forderungen und Arbeitspapiere des BUND zur Verfügung.

 

Unser Ziel

Unser Ziel ist es, ein ineffizientes und Mensch und Natur gefährdendes Energiesystem durch ein umweltfreundliches und demokratisches System der effizienten und dezentralen Nutzung erneuerbarer Energien zu ersetzen.

Der Bund Naturschutz fordert:

  1. Deckung des Energiebedarfs: Zunehmend und letztlich vollständig durch erneuerbare Energien. Stromerzeugung zu mind. 40 Prozent aus erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2020, zu 100 Prozent spätestens im Jahr 2050.
  2. Verringerung des Energieverbrauchs: Ausgehend vom Jahr 1990 bis zum Jahr 2030 um 50 Prozent, unter anderem durch Energie Sparen durchi Altbausanierung, sparsame Elektrogeräte und Fahrzeuge, sowie effizientere Stromnutzung.
  3. Senken der Treibhausgasemissionen: Insbesondere die CO2-Emissionen sind, ausgehend vom Jahr 1990, bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent und bis zum Jahr 2050 um mehr als 90 Prozent zu verringern.
  4. Novellierung der Gesetze zum Energiesparen und zur Energieeffizienz: Z.B. Einführung des japanischen „Toprunner“-Prinzips, bei dem das sparsamste Gerät den Marktstandard setzt.
  5. Förderung naturverträglicher Erneuerbarer Energien, Einspeisevorrang für Erneuerbare Energien, Anpassung der EEG-Vergütungssätze nach Naturverträglichkeit und Gesamtökobilanz..
  6. "Atomausstieg Sofort - Ohne schuldhaftes Zögern!": Sofortiger Ausstieg aus der Atomenergie und ein Herunterfahren der Stromerzeugung durch Kohlekraftwerke, Förderung dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung, um unverantwortbare atomare Risiken zu minimieren und die Klimaschutzziele einzuhalten.

 

 

 

 

Bildnachweis: Rainer Sturm | pixelio.de