MenuBUND Naturschutz in Bayern e. V.

Ausstellung zum Flächensparen

„Wie wohnen – wo leben?“

Umweltminister Schnappauf und Innenminister Beckstein eröffneten im Juli 2006 die Ausstellung „Wie wohnen, wo leben? Flächen sparen, Qualität gewinnen“ in der Bayerischen Architektenkammer in München. Die Ausstellung entstand in einer bisher beispiellosen Kooperation zwischen Bund Naturschutz, Bayerischem Umweltministerium, Oberster Baubehörde (Innenministerium), Bayerischer Architektenkammer (ByAK) und der Vereinigung für Stadt-, Raum- und Landesplanung (SRL). Das Projekt wirbt für Wohnen im Ortskern, den Erhalt bestehender und kompakter Ortsstrukturen sowie die Vorteile kurzer Wege.  Seit 2006 wandert die Ausstellung durch Bayern.

Download: Die Infotafeln der Ausstellung (PDF 6,3 MB)
Download: Verleih der Ausstellung: Infos und Modalitäten

Die Federführung beim Erarbeiten der Ausstellung ebenso wie die gesamte Abwicklung übernahm der Bund Naturschutz (BN). Mit dem Projekt sorgen die drei Trägerverbände BN, ByAK und SRL für neue Akzente in der Debatte um den Erhalt von Dorf- und Stadtkernen. "Die Ausstellung ist deutschlandweit einzigartig, wir haben es gemeinsam geschafft, alle wichtigen Aspekte zu behandeln, die vor allem junge Menschen in der Familienbildungsphase und jung gebliebene Senioren umtreiben: Die Kinder sollen nicht auf der Straße aufwachsen, sie wollen einen überschaubaren Ort, sie nervt die tägliche Autofahrerei zur Arbeit und die Kosten. Sie träumen vom Landleben und kultureller Vielfalt und wollen trotzdem Läden, Kulturangebote und Arbeitsstelle in der Nähe," so der Projektleiter Tom Konopka.

Laut Claus Hensold vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) ist die Ausstellung "Wie wohnen - wo leben?" mit 125 Präsentationsorten eine der erfolgreichsten Umweltschutzausstellungen Bayerns. "Wir konnten die Ausstellung auch bundesweit auf Kongressen und im Ausland zeigen und erhielten viel Lob für die allgemeinverständliche Darstellung", so Hensold. Innerhalb von Bayern hat die Päsentation fruchtbare Diskussionen über eine bessere Innenentwicklung ausgelöst und etliche Bundesländer orientieren sich bei ähnichen Vorhaben an der bayerischen Ausstellung.


Rückfragen
Tom Konopka
BUND Naturschutz in Bayern e. V.
Telefon 0911 81878-14
tom.konopka@bund-naturschutz.de