MenuBUND Naturschutz in Bayern e. V.

Bayerns Schönheit bewahren

Gewerbeflächenausweisung und Flächenverbrauch


In der Reihe "Bund Naturschutz Forschung" dokumentiert der BN in Band Nummer 9 "Gewerbeflächenausweisung und Flächenverbrauch - Beitrag zu einer naturverträglichen Siedlungsentwicklung" Brennpunkte der Flächenverschwendung bei der Ausweisung von Gewerbegebieten.
Der Band zeigt sowohl Negativ- als auch Positivbeispiele aus Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen auf.

Download des Bandes "Gewerbeflächenausweisung und Flächenverbrauch" (erschienen 12/2004):
Teil I: Auswertung
Teil II: Negativbeispiele aus Baden-Württemberg
Teil III: Positivbeispiele aus Baden-Württemberg
Teil IVa: Negativbeispiele aus Bayern
Teil IVb: Negativbeispiele aus Bayern
Teil V: Positivbeispiele aus Bayern
Teil VI: Thüringen

Obwohl viele Städte und Gemeinden unter der Zins- und Tilgungslast für die Erschließungskosten  ihrer leer stehenden Gewerbegebiete leiden, werden nach wie vor neue Gebiete ausgewiesen. Immer noch wird auch aufgrund der völlig unzureichenden Steuerung der Regional- und Landesplanung gegen gesetzliche Ziele des Bundes und des Landes eine schleichende Zerstörung von Heimatlandschaften gefördert und zugelassen. Dies dokumentiert eindrucksvoll die vom Bund Naturschutz vorgelegte und vom Bundesamt für Naturschutz geförderte Studie „Gewerbeflächenausweisung und Flächenverbrauch – Beitrag zu einer naturverträglichen Siedlungsentwicklung“.

Darin werden mit bislang unveröffentlichten Luftbildern 40 exemplarische Negativbeispiele aus allen Regierungsbezirken Bayerns sowie aus Thüringen und Baden-Württemberg dokumentiert. Ein Beispiel hierfür ist die Ansiedlung der Infineon-Zentrale in einer für die Luftqualität der Landeshauptstadt bedeutsamen Frischluftschneise in München-Neubiberg. Die Studie zeigt aber auch anhand von 11 Positivbeispielen, dass Gemeindeentwicklung, Gewerbeflächenbereitstellung und die Befriedigung des Wohnraumbedarfes in den Gemeinden auch auf flächenschonende Weise möglich sind, durch Innenentwicklung, Baulückenschließung, Flächenrecycling und intelligente Nutzungsmodelle.