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Wissenswertes zur Gentechnik und Infomaterial

BN informiert - Stopp für gentechnisch - auch mit neuen Verfahren - veränderte Pflanzen

Nachdem Agrogentechkonzerne in Europa mit ihrer Strategie, gentechnisch manipulierte Pflanzen in den Anbau zu bringen, am Widerstand von Landwirten, Umweltverbänden und Verbrauchern gescheitert sind, versuchen sie jetzt, durch geschickte Verschleierungsstrategien die in der EU-Freisetzungsrichtlinie festgelegten Regulierungen des Gentechnikrechts zu umgehen. Gentechnische Verfahren der Pflanzenzucht sollen als Nicht-Gentechnik uminterpretiert werden.

Im BN aktuell werden die neuen Verfahren kurz erklärt und erläutert, warum sie nichts mit Züchtung im herkömmlichen Sinn zu tun haben.

Download des BN aktuell hier

Info-Video und Mitmach-Aktion der Organisation Testbiotech zur Zulassung von Gen-Soja

Demnächst soll in der EU erstmals der Import von Gentechnik-Soja genehmigt werden, die gegen drei verschiedene Wirkstoffgruppen von Herbiziden resistent gemacht wurde. Es wäre die erste derartige EU-Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen. Test Biotech hat dazu einen informativen Videoclip konzipiert. In einer Mitmachaktion können Sie dieses Video an verschiedene Politiker verschicken, damit diese sich informieren können.

Link zu Video und Mitmachaktion

Fortbildung: Gentechnik - neue Verfahren

Die ReferentInnen des Seminars Foto: Betzler, BN

Am 24. März 2017 fand in München ein Seminar zu den neuen Verfahren der Gentechnik statt. Untertitel: CRISRP/Cas, gene drive und Co. Was verbirgt sich hinter den neuen Verfahren der Gentechnik

Mit Vorträgen von Marion Ruppaner (Wie weiter mit gentechnikfreier Fütterung), Dr. Martha Mertens (Agrogentechnik - was erwartet uns in 2017), Susanne Moritz (Der Milchmarktcheck) und Dr. Christoph Then (Die neuen Verfahren der Gentechnik - was wird diskutiert? Wo liegen die Risiken?)

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Kein Patent auf Bier

Graphic: MoreVector/Shutterstock.com

32 Nichtregierungsorganisationen, unter ihnen BUND und BUND Naturschutz, protestieren gegen Patente für die Brauereikonzerne Carlsberg und Heineken, die 2016 vom Europäischen Patentamt (EPA) erteilt wurden (EP2384110, EP2373154 und EP2575433). Sie erstrecken sich auf Gerste aus konventioneller Züchtung und deren Verwendung durch die Brauereien sowie das damit produzierte Bier. Diese Patente beruhen auf zufälligen Mutationen im Erbgut der Pflanzen.
Zwar haben sowohl die EU-Kommission als auch die Regierungen der EU-Staaten jüngst noch einmal klargestellt, dass Pflanzen und Tiere aus konventioneller Zucht nicht patentiert werden dürfen, doch das Europäische Patentamt ist offenbar nicht bereit, sich in Zukunft auch daran zu halten, sondern will weiterhin Patente auf zufällige Mutationen erteilen. Die Organisationen fordern daher, dass die Politik jetzt dafür sorgt, dass die bestehenden Schlupflöcher schnellstmöglich geschlossen werden.

Weitere Informationen auf der Webseite Keine Patente auf Bier 

Aktuelle Informationen zur Gentechnik

Immer aktuelle Informationen zur Gentechnik finden Sie beim Informationsdienst Gentechnik unter https://www.keine-gentechnik.de/

Webseite der Organisation "Kein Patent auf Leben"

"Kein Patent auf Leben!" ist eine Initiative aus München, die sich gegen die Patentierung von Pflanzen, Tieren, Gensequenzen, aber auch gegen Patente auf embryonale Stammzellen und Organe des Menschen, sowie gegen Biopiraterie wendet. "Kein Patent auf Leben!" fordert, dass die Politik Patente auf Lebewesen und ihre genetischen Grundlagen verbietet.

Auf der Webseite http://www.kein-patent-auf-leben.de/ finden Sie Informationen über die Patentierung von Lebewesen, sowie in einer Patentdatenbank wertvolle Informationen über aktuelle und vergangene Patentierungen durch das Europäische Patentamt.

BN aktuell: Stopp für gentechnisch veränderte Pflanzen

In Europa ist bisher nur eine einzige gentechnisch veränderte Pflanze zugelassen, der insektengiftige Mais "MON 810" von Monsanto. In Deutschland ist sein Anbau verboten.  

Doch die Gentechnik-Konzerne möchten weitere Pflanzen auf Europas Äcker bringen. Argumente zu den Risiken der Agrogentechnik und warum gentechnisch veränderte Pflanzen nicht auf den Acker oder in das Tierfutter kommen sollten, finden Sie in der Veröffentlichung vom Oktober 2014.

Hier finden Sie das BN aktuell

BN aktuell: Globale Umweltrisiken herbizidresistenter Pflanzen

Die Sprecherin des BN-Arbeitskreises Gentechnik, Frau Dr. Martha Mertens, hat eine Infobroschüre erstellt, die die Zusammenhänge zwischen Gentechnik und herbizidresistenten Pflanzen erklärt und aufzeigt, wie das geplante Freihandelsabkommen TTIP die Situation verschärft.

Hier finden Sie das BN aktuell

Den ausführlichen Text von Frau Dr. Mertens mit allen Quellenangaben finden Sie unter
www.kritik-freihandelsabkommen.de
unter der Rubrik e-Buch über TTIP


Filmabend - ein niederschwelliger Einstieg in das Thema Gentechnik

Das Filmangebot des Landwirtschaftsreferats der Landesfachgeschäftsstelle
weitere Informationen hier

Plakatserie zur Agro-Gentechnik

Hier finden Sie eine Posterserie mit den Themen

  • Essen ohne Gentechnik
  • Nahrungssicherheit braucht keine Gentechnik
  • Die Koexistenzlüge
  • Ungeklärte Risiken
  • Großangriff auf die Natur
  • Aktiv werden

PDF-Dateien zum Download finden Sie hier